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Baustart für die grüne Oase

Auf dem früheren Kohlelagerplatz entsteht eine Parklandschaft.

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Einen symbolischen ersten Spatenstich gibt es am Montag auf dem früheren Kohlelagerplatz.
Einen symbolischen ersten Spatenstich gibt es am Montag auf dem früheren Kohlelagerplatz. © Lars Halbauer

Meißen. Der Kohlelagerplatz im Triebischtal wandelt sein Antlitz. Am Montag beginnen Bauarbeiten, um die Brache inmitten der Stadt grundlegend umzugestalten. Mit einem symbolischen Spatenstich wird Oberbürgermeister Olaf Raschke gemeinsam mit den beteiligten Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Bauleuten dieses Projekt starten.

Mit dem Bürgerpark Triebischtal, der auf dem 8.000 Quadratmeter umfassenden Gelände entstehen soll, bringt die Stadt Meißen ein Projekt auf den Weg, das Pflanzen- und Tierarten ebenso wie dem Fluss wieder mehr Raum geben soll.

„Die Triebisch wird erleb- und nahbarer, die Bürgerinnen und Bürger finden hier künftig ein grünendes und blühendes Areal inmitten der Stadt vor, das Jung und Alt sowie deren vierbeinige Freunde zum Spazieren, Toben und Naturentdecken einlädt“, erklärt Inga Skambraks, die Leiterin des Bauverwaltungsamtes.

Die von der Dresdner Landschaftsarchitektin Marion Brod-Kilian entworfenen Pläne zur Umgestaltung der Brache sehen einen Parkboulevard vor, der das gesamte Gebiet umschließt. Ein Aussichtshügel, großzügige Wiesenflächen und ein Waldkabinett sollen Freiräume für die großen und kleinen Parkbesucher bieten. Um die Flusslandschaft erlebbar zu machen, sollen vielfältige Zugänge zur Triebisch entstehen.

Am Wall entlang der Bahnlinie sollen Bänke zum Verweilen einladen. Im Bereich neben dem P & R-Platz Triebischtal ist eine Hundespielwiese vorgesehen. Eine naturnahe Bepflanzung mit Blumen, Gräsern und Sträuchern soll eine grüne Oase mitten in der Stadt entstehen lassen. Die typisch dynamische Entwicklung einer Gewässeraue gibt der Vegetation Raum und macht die Kosten und den Aufwand für die Pflege überschaubar.

Der nun beginnenden Umgestaltung gingen jahrelange Debatten um die Nutzung des Geländes voraus. Dabei waren Vorschläge, das Areal als Wohnstandort zu entwickeln, verworfen worden. (SZ/da)