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Gegenseitige Achtung fehlt

Uta Büttner über Einzelhändler, die um ihre Existenz fürchten. Sie sollten ernst genommen werden. Ein Kommentar.

Uta Büttner.
Uta Büttner. © Claudia Hübschmann

Die Diskussion um das geplante neue Gewerbegebiet Süd hat es wieder einmal gezeigt: In Nossen wird nicht offen und ehrlich miteinander geredet. Respekt und Achtung des Gegenübers sind in Sitzungen häufig nicht zu erkennen. Einwände werden abgebügelt. Einzelne Interessen scheinen mit aller Macht durchgesetzt werden zu wollen.

Die Gewerbetreibenden am Markt haben Angst um ihre Existenz, wenn ein neuer, großer Versorgungsbereich nahe des Stadtrandes entsteht. Verständlich. Doch kann das wirklich verhindert werden? Wahrscheinlich nicht. Dann baut tatsächlich ein paar Kilometer weiter jemand anderes.

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Seit Jahren plant Nossen das neue Areal. Auch jetzt gibt es wieder Einwände einer Behörde. Doch auch Einzelhändler der Stadt haben Bedenken.

Viele Einwohner wünschen sich ohnehin einen Vollsortimenter, einen zentralen Punkt mit ausreichenden Parkplätzen. So etwas zieht auch neue Einwohner an. Dieser Entwicklung kann sich niemand entziehen. Der Planer hat recht, es gibt immer Veränderungen. Die wird es auch für den Markt in Nossen geben. Das kann niemand ernsthaft abstreiten.

Doch wie geht man damit um? Nicht mit Verschleierung oder Kopfschütteln. Oder der Aussage, es passiere nichts. Sondern: Die Meinungen und Ängste ernst nehmen, nach Lösungen suchen. Gemeinsam. Glaubhaft.

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