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Grundsteuer: Die Vorschläge für die Hebesätze im Kreis Meißen stehen fest

Einige Grundstückseigentümer werden ab Januar 2025 mehr zahlen, andere weniger. In Radebeul sinkt der Hebesatz deutlich.

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Das sächsische Finanzministerium hat für jede Kommune eine Bandbreite an Hebesätzen berechnet. Die endgültige Entscheidung treffen die Gemeinde- und Stadträte im Herbst.
Das sächsische Finanzministerium hat für jede Kommune eine Bandbreite an Hebesätzen berechnet. Die endgültige Entscheidung treffen die Gemeinde- und Stadträte im Herbst. © Sebastian Schultz

Das Bundesverfassungsgericht hatte den Gesetzgeber in einem Urteil von 2018 beauftragt, die Grundsteuer neu zu regeln. Das passiert auch in Sachsen mit einem neuen Gesetz, das zum 1. Januar 2025 in Kraft tritt. Maßgabe war, dass die Steuer aufkommensneutral bleibt, die Kommunen also über alle Grundstückeigentümer gerechnet nicht mehr oder weniger Geld einnehmen. Das sächsische Finanzministerium hat die Hebesätze für die Grundsteuer B für alle Städte und Gemeinden ermittelt und veröffentlicht. Es handelt sich um Vorschläge. Für Radebeul beispielsweise werden lageabhängig 215 bis 240 Prozent angenommen, also deutlich weniger als die bisher gültigen 400 Prozent. Damit sollen andere Faktoren, die eine Steuererhöhung ergeben würden, ausgeglichen werden.

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