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Landkreis Meißen: Wenn Sterben teurer wird

Das Krematorium in Meißen baut an und investiert Millionen. Doch diese Ausgaben sorgen den Geschäftsführer weniger als die Entwicklung der Gaspreise.

Von Ines Mallek-Klein
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Jörg Schaldach, Chef des Krematoriums Meißen, vor dem Neubau. In den Lehmboden getriebene Betonsäulen sichern das fast einhundert Jahre alte Gebäude.
Jörg Schaldach, Chef des Krematoriums Meißen, vor dem Neubau. In den Lehmboden getriebene Betonsäulen sichern das fast einhundert Jahre alte Gebäude. © Claudia Hübschmann

Meißen. 14 Meter hoch sind die Betonpfähle, die aus dem lehmigen Boden ragen und das fast einhundert Jahre alte Krematorium in Meißen einhausen. Sie sorgen dafür, dass der neoklassizistische Bau, der zwischen 1928 und 1931 entstand, nicht abrutscht. Geschäftsführer Jörg Schaldach zeigt auf die Betonfundamente. Sie sind frisch gegossen und bilden die Basis für neue Kühlräume, die hier unterirdisch entstehen sollen. Rund 1,5 Millionen Euro investiert die Städtische Bestattungswesen Meißen GmbH in den Erweiterungsbau. "Geld, das wir selbst verdient haben", so Schaldach.

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