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Meißen

Meißen gedenkt der Opfer des Holocaust

Am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park wurde Kränze niedergelegt und in der Frauenkirche fand eine Andacht statt.

Oberbürgermeister Olaf Raschke und Bürgermeister Markus Renner am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park.
Oberbürgermeister Olaf Raschke und Bürgermeister Markus Renner am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park. © Stadt Meißen

Meißen. Gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St. Afra und dem Kreisverband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e.V. luden Oberbürgermeister Olaf Raschke und Bürgermeister Markus Renner am Mittwoch zur Ehrung der Opfer am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park ein. Im Anschluss hielt Superintendent i.R. Andreas Stempel eine Andacht in der Frauenkirche.

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"Die Verbrechen der Nationalsozialisten, die zeitlich nicht einmal ein Menschenleben her sind, und die Millionen Opfer, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden, sollen nicht in Vergessenheit geraten", heißt es in einer vom Rathaus veröffentlichten Pressemitteilung.

Die Stadt wolle aufmerksam machen auf das Schreckliche, das während der nationalsozialistischen Herrschaft in der Region und in Deutschland geschehen ist. Gemeinsam soll an all das Leid und Unrecht erinnert werden, das im Namen dieser Ideologie verbreitet wurde.

Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hatte in seiner Proklamation vom 3. Januar 1996 den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt. Am 27. Januar 2021 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee zum 76. Mal. (SZ)

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