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PLUS Meißen

SoPro verteilt Geld aus Bundesprogramm

Bei der städtischen Stiftung wird eine Koordinierungsstelle eingerichtet.

Die Stiftung Soziale Projekte – hier ihr Sitz im Roten Haus an der Nossener Straße – koordiniert in den nächsten Jahren die Umsetzung des Bundesprogramms "Demokratie leben!"
Die Stiftung Soziale Projekte – hier ihr Sitz im Roten Haus an der Nossener Straße – koordiniert in den nächsten Jahren die Umsetzung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" ©  Claudia Hübschmann

Meißen. Die städtische Stiftung Soziale Projekte (SoPro) soll in den nächsten vier Jahren die Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in der Stadt federführend begleiten. Dem Vorschlag aus dem Familienamt, die Stiftung als Koordinierungs- und Fachstelle einzusetzen, stimmten alle acht Stadträte im Sozial- und Kulturausschuss zu.

Die SoPro bekommt bis 2024 insgesamt 240.000 Euro zur Umsetzung der Koordinierungs- und Fachstelle (z. B. für Personalkosten, Miete, etc.). Die Gelder werden nicht verwendet, um Projekte zu unterstützen. Für die Unterstützung stehen im Bundesprogramm der Aktions- und Initiativfonds sowie der Jugendfonds zur Verfügung.

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Über die Vergabe der Mittel aus dem Jugendfonds entscheidet der Jugendstadtrat selbst. Die Vergabe der Mittel aus dem Aktions- und Initiativfonds empfiehlt der örtliche Begleitausschuss. Die letztendliche Bewilligung erfolgt durch das federführende Fachamt - hier: Familienamt der Stadt Meißen.

Für das Jahr 2021 hat die Stadt Meißen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Angelegenheiten sowie beim Landespräventionsrat eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro zur Unterstützung von Projekten beantragt. Davon sollen dem Jugendstadtrat 2021 wieder 10.000 Euro zur Verfügung stehen.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – will ziviles Engagement sowie demokratisches Verhalten auf kommunaler, regionaler und überregionaler Ebene fördern. Nach dem Motto "Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" sollen vor allem Vereine, Projekte und Initiativen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen, damit unterstützt werden.

Das geschieht über eine Koordinierungs- und Fachstelle, die nun bei der SoPro-Stiftung eingerichtet wird. Die Stadt hatte diese Stelle ausgeschrieben und daraufhin eine Bewerbung erhalten – die der SoPro, wie Kerstin Besser vom Familienamt vor den Stadträten erläuterte.

Zu den Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle gehören die Gesamtkoordination der Zusammenarbeit mit dem federführenden Amt, dem Begleitausschuss und weiteren Akteuren, heißt es im Beschluss. Außerdem sollen Projektträger beraten und Einzelmaßnahmen begleitet werden. „Ferner ist die Stelle zuständig für die Öffentlichkeits- und lokale/regionale Vernetzungsarbeit, die Beratung und Unterstützung von Bürgern sowie die Fortbildung, fachliche Qualifizierung und Beratung von relevanten an der Partnerschaft beteiligten Akteuren“, so steht es im Beschluss. (SZ/da)

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