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Bessere Orientierung auf den Wanderwegen

Fachleute nehmen die touristische Ausschilderung im Stadtgebiet unter die Lupe.

Rasch und übersichtlich soll die touristische Ausschilderung informieren – wie dieses Beispiel aus der Stadt Pirna zeigt.
Rasch und übersichtlich soll die touristische Ausschilderung informieren – wie dieses Beispiel aus der Stadt Pirna zeigt. © Thomas Möckel

Meißen. Die Stadt möchte die touristische Ausschilderung im Stadtgebiet optimieren. Das erklärte der Amtsleiter für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur Christian Friedel vor den Stadträten im Kultur- und Sozialausschuss. Stadträtin Ute Czeschka von der gemeinsamen Fraktion der Bürger für Meißen und SPD hatte auf den schlechten Zustand der Beschilderung an Wanderwegen aufmerksam gemacht. Wie Amtsleiter Christian Friedel informierte, arbeitet die Dresdner Landschaftsarchitektin Marion Brod-Kilian bereits an einem Konzept, das im ersten Quartal des nächsten Jahres vorliegen wird.

Zunächst soll eine Bestandsanalyse der bestehenden Ausschilderung bzw. Ausstattung vorgenommen und anhand dieser eine Planung zur Optimierung des gegenwärtigen Zustandes erarbeitet werden. Dabei sollen alle städtischen Wanderwege berücksichtigt werden. Die städtischen Wanderwege haben eine Gesamtlänge von etwa 22,5 Kilometer.

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Außerdem soll die touristische Ausschilderung einer Bestandsanalyse unterzogen werden. Im gesamten Stadtgebiet sollen Standorte, allgemeiner Zustand, Beschriftung, Entfernungsangabe, Richtung, Infos zu Zielen, Piktogramme der Schilder unter die Lupe genommen werden. Danach soll eine Planung zur Optimierung der touristischen Ausschilderung erarbeitet werden.

Als Resultat der Planung soll eine Übersicht entstehen, anhand derer, überflüssige Schilder entfernt, inkorrekte Beschilderung ergänzt bzw. neu ausgerichtet werden kann sowie neue Schilder angefertigt werden und am vorgegebenen Standort aufgestellt werden können. Zudem soll aus der Planung hervorgehen, welche Ausstattung der Wanderwege entfernt, instandgesetzt und neu angeschafft werden muss.

Die Umsetzung werde im nächsten Jahr beginnen, erklärte Christian Friedel. Finanziert werden soll das Vorhaben aus den Einnahmen der Gästetaxe. (SZ/da)

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