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Was war die Brandursache?

Nossener haben eine Vermutung, wie es zum Feuer in der Kleingartenanlage Pfarrberg kam.

Als es in Gartenanlage Pfarrberg in Nossen gebrannt hat, wurden auch alte Bäume in Mitleidenschaft gezogen.
Als es in Gartenanlage Pfarrberg in Nossen gebrannt hat, wurden auch alte Bäume in Mitleidenschaft gezogen. © Klaus Bartusch

Nossen. In der Kleingartenanlage Pfarrberg in Nossen – einer der größten Anlagen in der Region – hat es in der Nacht zu Montag gebrannt. Laut Polizeimeldung sind zwei Gartenlauben ausgebrannt. Doch was ist passiert? Klaus Bartusch, der ebenfalls einen Garten in der Anlage hat, erzählt etwas zu den Hintergründen. „Es stehen etliche Gärten leer, so auch die abgebrannten Lauben.“ Entsprechend verwahrlost sähen diese Gärten aus. Doch schon seit Längerem würden die Kleingartenbesitzer immer wieder Leute beobachten, die sich in diesen Gärten aufhalten, so auch in den nun abgebrannten Lauben. „Meistens sind es jüngere Leute“, erzählt Klaus Bartusch. Sie sängen laut und viele leere Flaschen lägen dort herum.

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Das Problem des unbefugten Betretens der Anlagen sei nicht neu. „X-mal wurden dort schon Kontrollen gemacht“, erzählt der Rentner. Die Kleingärtner vermuten, dass in der Nacht zu Montag dort gegrillt, später nicht richtig gelöscht worden ist und aufgrund der großen Wärme Funken den Brand ausgelöst haben könnten. „Es war ein richtiger Großbrand, der erst spät bemerkt worden ist. Die Rauchwolke war sehr hoch.“ Vor allem, so erzählt Bartusch, weil das Feuer auf die anliegenden Bäume übergegriffen hatte. Er hatte sich am nächsten Morgen die Brandstelle angesehen und war entsetzt über den Schaden an den Bäumen. Alte Bäume, Buchen und stärkere Eichen seien betroffen. Den Schaden an den Lauben schätze er gar nicht so hoch ein.

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Stadtwehrleiter Michael Hollmann berichtet, ein oder zwei Bäume seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Aufgrund der Nichterreichbarkeit der Brandstelle mit größeren Feuerwehrfahrzeugen mussten die Kameraden etwa 500 Meter Schlauch legen, um das Feuer zu löschen. Etwa gegen vier Uhr früh wurde Alarm gegeben, drei Stunden später konnten die fünf zum Einsatz gerufenen Wehren wieder abfahren. „Die Polizei war vor Ort“, berichtet Hollmann. Sie ermittelt zur Brandursache.

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