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Meißen: Letzter Arbeitstag im Testzentrum der Neumarktarkaden

Es gab traurige Momente, schräge Begegnungen und zeitweise ganz schön viel zu tun für die beiden Mitarbeiter im Testzentrum der Neumarktarkaden.

Von Andre Schramm
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René Gabsch an seinem letzten Arbeitstag im Schnelltest-Zentrum in den Neumarkt Arkaden.
René Gabsch an seinem letzten Arbeitstag im Schnelltest-Zentrum in den Neumarkt Arkaden. © Schramm

Meißen. Dienstag, kurz nach 13 Uhr: Letzter Schichtwechsel im Corona-Schnelltest-Zentrum Meißen. Peggy übergibt an René Gabsch. Er sitzt schon in seinem blauen Kittel hinter dem Tresen. Es ist tatsächlich ein Tresen. Der Getränkehändler aus Döbeln, der die Teststelle betreibt, hat ihn zur Verfügung gestellt. Döbeln, Lommatzsch, Leisnig und in vielen anderen Orten hatte das Unternehmen Schnelltestzentren aufgemacht. Die letzten sind seit Dienstagabend geschlossen. Grund: Die noch geltenden Corona-Beschränkungen wurden zum 1. März aufgehoben. Im Fall der Neumarkt-Arkaden ist die Bezeichnung "Zentrum" vielleicht etwas übertrieben. Es ist ein kleines Kabuff in Schnellimbiss-Größe. "Betreutes Testen" nennt René das, was man hier seit Dezember 2021 gemacht hat. Ein Gag in Anlehnung an den Slogan des Getränkehändlers. Der wirbt mit "betreutem Trinken".

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