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Meißen: Wo Polizisten die Geiselbefreiung üben, sollen künftig Kinder spielen

Ein Magdeburger Projektentwickler plant auf der ehemaligen Kasernengelände in Meißen Flächen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Pläne können derzeit eingesehen werden.

Von Ines Mallek-Klein
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Zutritt verboten. Die ehemalige Russenkaserne in Meißen-Bohnitzsch liegt seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf. Hierher kommen allenfalls Paintballer und gelegentlich Einsatzkräfte der Polizei, die die Geiselbefreiung trainieren.
Zutritt verboten. Die ehemalige Russenkaserne in Meißen-Bohnitzsch liegt seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf. Hierher kommen allenfalls Paintballer und gelegentlich Einsatzkräfte der Polizei, die die Geiselbefreiung trainieren. © Foto: Claudia Hübschmann

Meißen. Es tut sich was auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Meißen-Bohnitzsch. Dort, wo seit Jahren nur die Paintballer durch das Gebüsch kriechen und gelegentlich Sondereinheiten der Polizei die Befreiung von Geiseln üben, soll ein Wohngebiet entstehen. Angedacht sind Bauplätze für Einfamilienhäuser, aber auch Reihen- und Mehrfamilienhäuser könnten auf dem Gelände gebaut werden, das insgesamt 17 Hektar umfasst. Ein Teil davon wird allerdings als Solarpark genutzt.

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