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Energiepreise machen exotische Tiere im Kreis Meißen obdachlos

Landwirtschaftsminister Özdemir möchte die private Haltung exotischer Tiere einschränken. Im Meißner Tierheim sieht man die Idee mit gemischten Gefühlen.

Von Ines Mallek-Klein
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Spornschildkröte Saba liebt es ganzjährig warm und trocken. Winterruhe kennt sie nicht. Ihre Heimat ist eigentlich die afrikanische Steppe, zurzeit lebt sie im Tierheim in Meißen.
Spornschildkröte Saba liebt es ganzjährig warm und trocken. Winterruhe kennt sie nicht. Ihre Heimat ist eigentlich die afrikanische Steppe, zurzeit lebt sie im Tierheim in Meißen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Spei-Kobras, Klapperschlangen oder Vogelspinnen gehören nicht in die Wohnzimmer im Elbland. Davon sind die Pfleger im Tierschutzzentrum in Meißen überzeugt. Hier, im Dieraer Weg, finden auf dem Gelände einer ehemaligen LPG-Anlage in Not geratene Tiere Unterschlupf. Es sind Katzen, Hunde und Meerschweinchen, aber eben auch Schildkröten und Schlangen, Geckos und Spinnen. Neben Dresden und Leipzig gehört das Meißner Tierheim zu den wenigen Einrichtungen, die Exoten aufnehmen können und das auch tun, allerdings aus Kapazitätsgründen nicht mehr von Privatbesitzern, sondern nur noch auf behördliche Anordnung.

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