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Lommatzscher Reiterinnen starten beim Großen Preis

Nach einem Jahr Coronapause sind am Wochenende in Lüttewitz wieder die Pferde los.

Am Wochenende sind nach einem Jahr Coronapause in Lüttewitz wieder die Pferde los. Das Reitturnier findet zum 66. Mal statt.
Am Wochenende sind nach einem Jahr Coronapause in Lüttewitz wieder die Pferde los. Das Reitturnier findet zum 66. Mal statt. © privat

Lüttewitz. In Lüttewitz (bei Döbeln) treffen sich am Wochenende Reiter und Pferdefreunde aus ganz Deutschland. Dann laden die Mitglieder wieder zum großen Reitturnier auf der Reitanlage ein. Nachdem im vergangenen Jahr aufgrund von Corona leider alle Veranstaltungen des Reitvereins Lüttewitz ausfallen mussten heißt es ab diesen Freitag wieder: „Hufschlag frei!“ auf dem Spring- und Dressurplatz.

Die Reitanlage zeigt sich dieses Jahr das erste Mal in neuem Gewand mit renoviertem Richterturm und Gerätehalle. Bereits am Freitagmittag starten die ersten Prüfungen auf dem Springplatz. Am Sonnabend und Sonntag geht es ab 7.30 Uhr auf dem Springplatz sowie im Dressurviereck los. Insgesamt werden an diesem Wochenende 25 Prüfungen der Klassen E (einfach) bis S (schwer) ausgeritten. Die Teilnehmer kommen dabei aus ganz Deutschland.

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Springen als Höhepunkt

Sportlicher Höhepunkt ist am Sonntagnachmittag der Ritt um den „Großen Preis von Lüttewitz“, ein Springen der Klasse S. Das Reit- und Springturnier ist jedes Jahr der Saison-Höhepunkt der Reitsportler aus Lüttewitz und hat eine langjährige Tradition.

Mit Ausnahme des letzten Jahres findet es inzwischen 66 Jahre in ungebrochener Folge statt. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung starten jeweils bereits Anfang des Jahres.

Zu viele Sachen gibt es zu organisieren und zu planen. Für den veranstaltenden Verein werden unter anderem Sarah und Alina Schmidtgen vom Reiterhof Schmidtgen in Dennschütz an den Start gehen.

Eher Reiten als Fahrradfahren

Der 1954 gegründete Reitverein Lüttewitz hat derzeit etwa 40 Mitglieder. Dabei ist es eine bunte Mischung aus Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Veteranen des Pferdesports. Viele der Mitglieder sind bereits in der zweiten und dritten Generation dabei, konnten eher reiten als Fahrrad fahren.

Die Mitglieder haben ihre Pferde auf den Reiterhöfen in Theeschütz, Dennschütz und Choren untergebracht. Die zentrale Reitanlage in Lüttewitz wird regelmäßig zum Training und für das traditionelle alljährliche Reitturnier genutzt.

Bereits seit der Gründung setzt der Verein auf die Ausbildung des Reiternachwuchses und die Heranführung der jungen Reiter an den Turniersport sowohl in Dressur als auch im Springreiten. Dafür bietet er Reitunterricht für die verschiedenen Klassen und Stufen an.

Seit der Vereinsgründung hat sich der Verein mit dem Kauf und dem Ausbau der Reitanlage in Lüttewitz sowie dem Ausbau der Reitanlagen Theeschütz und Dennschütz gut entwickelt. Es finden verschiedene Reitstunden bei mehreren Ausbildern statt. Edith Starke bietet in Theeschütz Kinder- und Dressurreitstunden an, Falk Schmidtgen ist als Reitlehrer in Dennschütz auf das Springreiten spezialisiert.

Bei Grit Möller in Choren können vor allem Kinder und Jugendliche erste Kontakte mit den Pferden knüpfen und den Pferderücken erkunden. Die Reiterinnen und Reiter des Vereins sind auf Turnieren in allen Sparten erfolgreich, teilweise bis zur Klasse S.

Der Eintritt zum Reitturnier ist frei. (SZ)

Hinweis: In einer früheren Version haben wir das Reitturnier von Lüttewitz fälschlicherweise nach Zschaitz-Ottewig verlagert. Richtig ist natürlich der Döbelner Ortsteil Lüttewitz.

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