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"Jedes Telefonat könnte das letzte sein"

Eine Ukrainerin hält engen Kontakt in die Heimat und organisiert Unterkünfte für Flüchtlinge in Meißen. Den Krieg hat sie kommen sehen.

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Telefoniert mehrmals täglich mit der Heimat: Die Ukrainerin Nataliya Vogel-Litvinenko, hier auf der Friedensdemo am Dienstagabend in Meißen.
Telefoniert mehrmals täglich mit der Heimat: Die Ukrainerin Nataliya Vogel-Litvinenko, hier auf der Friedensdemo am Dienstagabend in Meißen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Nataliya Vogel-Litvinenko stammt aus der Ukraine und lebt seit 2004 in Meißen. Während die 45-Jährige als Erzieherin im Hort der Afra-Grundschule arbeitet, werden ihre Angehörigen und Freunde zu Hause bombardiert. Diese Tage seien die schlimmsten in ihrem Leben, sagt die Mutter von drei Kindern. Jedes Telefonat mit der Familie wird so beendet, als wenn es das letzte wäre. Manchmal kommt es gar nicht so weit.

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