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Zu Besuch in der Gartenstadt

Die neuen Wohnhäuser am Albert-Mücke-Ring finden Interesse auch in der Politik.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (r.) sah sich am Donnerstag am Stadtrand von Meißen um. SEEG-Geschäftsführerin Birgit Richter berichtete über die Umgestaltung des Areals zur Gartenstadt.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (r.) sah sich am Donnerstag am Stadtrand von Meißen um. SEEG-Geschäftsführerin Birgit Richter berichtete über die Umgestaltung des Areals zur Gartenstadt. © Claudia Hübschmann

Meißen. „Enkelgerechtes Bauen“ – die von SEEG-Chefin Birgit Richter gebrauchte Formulierung nahm Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem Besuch in Meißen gern auf. Damit Deutschland das Ziel erreicht, bis 2045 klimaneutral zu sein, müssen Bau- und Wohnungswirtschaft ihren Beitrag leisten und jetzt die Weichen stellen. Wie, das zeigten die beiden am Albert-Mücke-Ring gebauten SEEG-Wohnblocks, die sich selbst mit Energie versorgen und damit klimaneutral sind.

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Bei der Kalkulation der Miete und Betriebskosten wurden Ausgaben von insgesamt 2.400 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zugrunde gelegt – so viel, wie Ämter in der Stadt Dresden für bezahlbares Wohnen ansetzen, so Birgit Richter. Daraus ergebe sich ein Mietpreis von 7,65 Euro, zuzüglich einer Energiepauschale von 1,45 Euro für den Quadratmeter. Hier zeige sich, dass Klimaschutz wirtschaftlich und sozial und damit nachhaltig gestaltet werden kann, lobte die SPD-Politikerin.

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Wie wirtschaftlich Projekte wie dieses betrieben werden können, hänge auch vom Nutzungsverhalten der Mieter und von gesetzlichen Rahmenbedingungen ab, betonte die SEEG-Chefin. Bundesministerin Svenja Schulze, die in der Meißner Gartenstadt auch von Landrat Ralf Hänsel und Oberbürgermeister Olaf Raschke begleitet wurde, nahm die Geothermie- und Photovoltaikanlagen ebenso in Augenschein wie eine der Vier-Raum-Wohnungen für eine Wohngemeinschaft von jeweils vier Studenten der Hochschule Meißen. (SZ/da)

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