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Es wird wieder gesprintet - mit Abstand

In Dresden wird die Coronapause mit einem Wettkampf und besonderen Regeln beendet. Es ist das erste Leichtathletik-Meeting in Sachsen seit Monaten.

Es lag nicht am kleinen Teilnehmerfeld, dass Bahnen leer blieben.
Es lag nicht am kleinen Teilnehmerfeld, dass Bahnen leer blieben. © J. Loesel, loesel-photographie.d

Dresden. Es wird wieder gelaufen - oder besser gesagt gesprintet. Bei leichtem Nieselregen feierte am Donnerstagabend die Mid-Summer-Track-Night Premiere. Es war der erste Leichtathletik-Wettkampf nach der Corona-Pause in Sachsen. „Das Wetter hätte besser sein können, aber alles in allem bin ich super zufrieden. Es war die richtige Entscheidung, den Wettkampf dennoch stattfinden zu lassen“, sagte Mit-Organisator Erik Haß vom Dresdner SC. Der Verein organisierte zusammen mit der Laufszene Athletics den Wettkampf im Heinz-Steyer-Stadion. Ursprünglich waren Ausdauerläufe über 5.000 und 10.000 Meter geplant.

Durch die Corona-Regeln wurde stattdessen über die  100, 200 und 400 Meter gesprintet. Zwischen den Läufern musste jeweils eine Bahn frei bleiben. „Man muss sich mit den besonderen Regel abfinden, auch wenn sich mir die Sinnhaftigkeit nicht erschließt“, sagte 100-Meter-Sprinter Lucas Jakubczyk vom SCC Berlin. „Dennoch war es schön, mal wieder einen Wettkampf zu haben. Wir Sportler leben vom Wettkampf.“

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Der Berliner, der immer noch der drittschnellste Deutsche über die 100 Meter ist, musste sich bei der Königsdisziplin der Leichtathletik unter anderem Simon Wulff geschlagen geben. Das Dresdner Sprint-Talent siegte mit einer Zeit von 10,55 Sekunden. „Es ist schön, gegen solche Top-Sprinter zu gewinnen“, sagte der U20-Europameister anschließend.

Bei der Siegerehrung mussten sich Wulff und die weiteren Gewinner ihre Urkunden und Pokale selbst überreichen. Auf den Händedruck und die Glückwünsche von Funktionären und Veranstaltern müssen die Athleten in Corona-Zeiten verzichten.

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