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Mit der Arche Noah tierisch unterwegs

Der Geisinger Ski- und Eisfasching spießt viele Umweltthemen auf. Das hat auch Folgen für die Räuchermännchen.

Prinzessin Monique und ihr Prinz Stefan hatten den Prinzenwagen als Arche Noah mit zahlreichen Tieren gestaltet. Wenn das große Wasser kommt, retten die Geisinger Prinzen wenigstens diesen Teil der Welt. © Fotos: Egbert Kamprath

Geising rettet die Welt – die Geisinger Narren hatten mit diesem Motto für den Umzug am Sonntag die Ansprüche hoch gesetzt. Knapp 3 000 Zuschauer waren gekommen. 27 Bilder von einheimischen Gruppen und Gastvereinen griffen das Motto mit Spaß und schwarzem Humor auf. Vorneweg fuhr der Wagen von Prinz Stefan und Prinzessin Monique, liebevoll dekoriert als Arche Noah mit vielen Tieren, die sie mitnimmt, wenn das Wasser steigt. Andere Versuche, die Welt zu retten, haben auch Folgen für erzgebirgische Traditionen. Denn fraglich ist, ob Räuchermännchen künftig noch nebeln dürfen, wo sie doch Feinstaub ausstoßen. Ab 2020 geht das nur noch mit Filter, hieß es in Geising. Andere sind skeptischer und stellten fest: Der Zug ist abgefahren angesichts von Internet-Wahnsinn oder Plastik im Meer. Bei diesen Weltproblemen wussten auch die Herren Trump, Putin und Kim nicht weiter. Echte Politiker waren aber auch in Geising. Die Bundestagsabgeordnete Frauke Petry (Blaue Partei) gewann sogar den Pokal beim Prominenten-Eisstockschießen. (SZ/fh)

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