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Mit rund zwei Promille durch Görlitz

Die Polizei hat zwei Trunkenheitsfahrten beendet. Dabei war einer auf vier Rädern, der andere auf zweien unterwegs.

© Jens Büttner/dpa

Görlitz. Streifen des Görlitzer Reviers haben am Mittwoch zwei Trunkenheitsfahrten beendet. Das teilt die Polizei mit. Am Nachmittag ertappten die Beamten einen 60-jährigen Skoda-Fahrer auf der Friedrich-Naumann-Straße in Görlitz. Ein Atemalkoholtest zeigte umgerechnet 2,04 Promille an. Aufgrund dessen musste der Deutsche seinen Führerschein abgeben. Unter Alkoholeinfluss war auch ein Radfahrer in Görlitz unterwegs. Bei einer nächtlichen Kontrolle auf dem Lutherplatz überführten Polizisten den 23-Jährigen. Der Deutsche war mit umgerechnet 1,88 Promille unterwegs und damit nicht mehr fahrtauglich. Die Beamten ordneten bei beiden Beschuldigten eine Blutentnahme an, untersagten die Weiterfahrt und zeigten die Straftaten an. Über die weiteren Konsequenzen entscheidet die Staatsanwaltschaft. (SZ/tc)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Donnerstag

Schlagstock, Pfefferspray und Elektroschocker im Auto

Kodersdorf/Weißkeißel. Zwei Polen haben offensichtlich gegen das Waffengesetz verstoßen. Im Fahrzeug des 24-Jährigen fand die Bundespolizei am Mittwochnachmittag bei Kodersdorf ein Pfefferspray ohne Kennzeichnung, einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie einen Teleskopschlagstock. Hinsichtlich des Pfeffersprays läuft ein Strafverfahren. Zudem müssen 200 Euro zur Sicherung dieses Verfahrens gezahlt werden. Im Hinblick auf das Impulsgerät und den Schlagstock erwartet den Betroffenen möglicherweise ein Bußgeldverfahren. Wegen eines verbotenen Springmessers wird sich wohl der 40-Jährige verantworten müssen. Das Messer fanden die Beamten am Abend während einer Kontrolle bei Weißkeißel.

Bundespolizei erwischt fünf Schwarzfahrer

Kodersdorf/Weißwasser. Die Bundespolizei hat in den vergangenen 24 Stunden zwischen Görlitz und Bad Muskau fünf Fahrer ertappt, die keinen gültigen Führerschein besaßen. Den ersten Schwarzfahrer erwischten sie am Mittwochmorgen an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf. Der 17-jährige Pole war mit einem VW Golf in Richtung Dresden bzw. nach Berlin unterwegs und erklärte, dass er keinen Führer- und Fahrzeugschein besitze und für das Auto kein Versicherungsschutz bestehe.

An gleicher Stelle stoppten die Beamten am Nachmittag einen Mercedes Vito samt Anhänger. Dessen 35-jähriger Fahrer aus Frankreich besaß zwar einen gültigen Führerscheins, allerdings fehlte ihm die erforderliche Fahrerlaubnisklasse für die gefahrene Kombination.

Bei Weißwasser an der Süßmuthlinie kontrollieren die Beamten einen polnischen Ford. Weil der Fahrer keinen Führerschein vorweisen konnte, kontaktierten sie die polnischen Behörden. Diese teilten mit, dass der Führerschein des 41-Jährigen sichergestellt wurde. Zudem besteht seit September 2009 ein bis August 2023 gültiges Fahrverbot gegen den Polen.

Am späten Abend geriet auf dem Rastplatz Wiesaer Forst ein belgischer Seat in die Kontrolle. Dabei bemerkten die Beamten, dass die an dem Auto angebrachten Kennzeichen gefälscht waren. Zudem kam ans Licht, dass der 31-jährige polnische Fahrer keine Fahrerlaubnis hat.

Auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst war am Donnerstagmorgen für einen 54-Jährigen die Fahrt mit seinem Opel Movano beendet. Der in Hannover lebende Pole besaß zwar einen Führerschein, aber ihm wurde das Recht, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen, aberkannt worden.

Zwei Mängel-Lkw werden gestoppt

Nieder Seifersdorf. Die Polizei hat am Mittwochvormittag zwei Lkw an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf gestoppt, die hätten nicht fahren dürfen. Am Vormittag traf es einen Sattelzug, bei dem die Beamten drei gerissene Quertraversen sowie vollkommen verschlissene Bremsscheiben an einer Achse des Aufliegers feststellten.

Am späten Nachmittag musste ein weiterer Sattelzug seine Fahrt beenden. Schon beim Abbremsen waren laute Geräusche aus dem Fahrwerk des Aufliegers zu vernehmen. Der Grund: An dem Fahrzeug funktionierte die Bremse nur noch an einer der drei Achsen - und auch die war im Begriff, unter der tonnenschweren Last den Dienst zu quittieren.

In beiden Fällen stufte ein Sachverständiger die Auflieger als verkehrsunsicher ein, woraufhin die Beamten den Fernfahrern die Weiterreise untersagten. Erst muss eine Reparatur erfolgen. Auf die Lkw-Fahrer und die Halter der Sattelzüge kommt ein Bußgeld zu.

Werkzeuge aus Transporter gestohlen

Görlitz. Ein oder mehrere Täter haben in der Nacht zum Mittwoch in der Görlitzer Innenstadt einen VW Transporter aufgebrochen. Der T5 stand an der Bahnhofstraße. Die Unbekannten entwendeten aus dem Innenraum mehrere Werkzeuge, wie eine Stichsäge und einen Winkellaser. Der Gesamtwert der Beute betrug etwa 2200 Euro. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 200 Euro.

Mit falscher Karte unterwegs

Döbschütz. Polizisten haben am Dienstagnachmittag auf der S122 in Döbschütz einen Sattelzug gestoppt, bei dem sie feststellten, dass der 49-jährige Fahrer verbotenerweise die Fahrerkarte eines Kollegen nutzte. So umging er die gesetzlichen Regelungen, um länger fahren zu können als erlaubt ist. Die Polizisten stellten die Fahrerkarte sicher. Nun erwartet den Polen eine Anzeige wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen sowie Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen.

Mit rund zwei Promille durch Görlitz

Görlitz. Streifen des Görlitzer Reviers haben am Mittwoch zwei Trunkenheitsfahrten beendet. Am Nachmittag ertappten die Beamten einen 60-jährigen Skoda-Fahrer auf der Friedrich-Naumann-Straße in Görlitz. Ein Atemalkoholtest zeigte umgerechnet 2,04 Promille an. Aufgrund dessen musste der Deutsche seinen Führerschein abgeben. Unter Alkoholeinfluss war auch ein Radfahrer in Görlitz unterwegs. Bei einer nächtlichen Kontrolle auf dem Lutherplatz überführten Polizisten einen 23-Jährigen. Der Deutsche war mit umgerechnet 1,88 Promille unterwegs und damit nicht mehr fahrtauglich. Die Beamten ordneten bei beiden Beschuldigten eine Blutentnahme an, untersagten die Weiterfahrt und zeigten die Straftaten an. Über die weiteren Konsequenzen entscheidet die Staatsanwaltschaft.

Etwas zu viel Alkohol getrunken

Niesky. Ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot kommen auf einen 29 Jahre alten VW-Fahrer zu, den die Polizei auf der Görlitzer Straße in Niesky am Mittwochabend kontrollierte. Bei ihm brachte ein Atemalkoholtest umgerechnet 0,76 Promille als Ergebnise. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und zeigten den Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze an. Die Ahndung der Ordnungswidrigkeit wird die Bußgeldstelle des Landkreises übernehmen.

Mann entgeht Gefängnis

Niesky. Einen Haftbefehl hat eine Polizeistreife in der Nacht zum Donnerstag bei einer Verkehrskontrolle in Niesky vollstreckt. Die Beamten stoppten einen 44-jährigen Suzuki-Fahrer auf der Muskauer Straße und stellten fest, dass eine Fahndung nach ihm lief. Der Gesuchte hatte eine Geldbuße von 120 Euro nicht beglichen. Dem Deutschen drohten zwei Tage Erzwingungshaft, sollte er auch jetzt das Geld nicht berappen können. Er zahlte die Strafe und vermied somit einen Gefängnisaufenthalt.

Ersthelfer von B-99-Unfall gesucht

Drausendorf. Die Polizei sucht Zeugen zu einem tödlichen Unfall, der sich am 11. Mai um 21.13 Uhr auf der B99 bei Drausendorf ereignet hat. Ein 61 Jahre alter Fußgänger war aus bislang ungeklärter Ursache mitten auf der unbeleuchteten Fahrbahn unterwegs, als ihn eine 76-Jährige in der Dunkelheit offensichtlich zu spät bemerkte und mit ihrem Honda erfasste. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes waren Zeugen an der Unfallstelle anwesend und haben Erste Hilfe geleistet sowie den Unfallort abgesichert. Noch nicht alle von ihnen sind der Polizei namentlich bekannt.

Die Polizei bittet diese Personen und alle, die Angaben zum Unfallhergang oder den Ereignissen machen können, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter 03591360 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Jeder auch kleine und vielleicht zunächst unwichtig erscheinende Hinweis kann entscheidend für die Aufklärung der Geschehnisse sein.

Unfallflucht beim Mühlentag

Kottmarsdorf. Eine Unfallflucht hat sich am Montag zwischen 14.30 und 15 Uhr an der Windmühle in Kottmarsdorf ereignet. Ein Unbekannter beschädigte mit seinem Auto die gesamte Fahrerseite eines himmelblauen Skoda, der auf dem Parkplatz davor stand. An dem Fabia entstand ein Sachschaden von mindestens 2000 Euro. Bei dem Verursacherfahrzeug soll es sich um einen roten Geländewagen oder SUV handeln. Zum Unfalltag am Pfingstmontag herrschte an der Bockwindmühle aufgrund des Deutschen Mühlentages reger Besucherverkehr. Wer etwas beobachtet hat und Hinweise zu dem Unfall oder dem Verursacher machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583620 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Jeder Dritte fährt unangeschnallt

Neueibau/Zittau. Die Polizei hat in Neueibau und Zittau den Verkehr kontrolliert und wenig Verstöße festgestellt. So waren die Beamten am Mittwochnachmittag an der Eibauer Straße positioniert, und stoppten 17 Fahrzeuge. Sechs Insassen und damit jeder dritte waren nicht angeschnallt. Die Beamten erklärten den Betroffenen den pflichtwidrigen Verstoß und erhoben ein Verwarngeld von 30 Euro. In der Nacht zum Donnerstag kontrollierten Streifen in Zittau auf der Neusalzaer Straße und der Oderwitzer Straße insgesamt 19 Fahrzeuge und deren Insassen. Hier stellten sie lediglich geringe Mängel an zwei Autos fest, ein Fahrer konnte Fahrzeugschein und Führerschein nicht vorweisen.

Mann muss ins Gefängnis

Weißwasser. Eine Streife des Polizeireviers Weißwasser hat am späten Mittwochabend einen Renault-Fahrer am Strugaweg kontrolliert und in der Atemluft des 32-Jährigen Alkoholgeruch bemerkt. Ein Test bestätigte den Verdacht: Umgerechnet 0,74 Promille betrug das Ergebnis. Da der Mann gegen die 0,5-Promille-Grenze verstieß, wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf ihn zukommen. Weiterhin fanden die Beamten heraus, dass der Mann eine gerichtlich verhängte Strafe noch nicht beglichen hat, weshalb ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Da der Deutsche die geschuldete vierstellige Summe nicht bezahlen konnte, nahmen ihn die Polizisten fest und überstellten ihn einer Justizvollzugsanstalt. Dort wird er sein Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

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