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Feines von Hand in Adams Gasthof

Über 70 Aussteller werden am Sonntag ihre Produkte im Gelände des Moritzburger Traditionshauses präsentieren. Besucher können maskenfrei flanieren.

Der Illustrator Robert Richter aus Dresden gehörte zu den Teilnehmern des ersten Marktes 2019. Er ist diesmal nicht dabei. Mit über 70 angemeldeten Anbietern hat sich deren Zahl dennoch deutlich erhöht.
Der Illustrator Robert Richter aus Dresden gehörte zu den Teilnehmern des ersten Marktes 2019. Er ist diesmal nicht dabei. Mit über 70 angemeldeten Anbietern hat sich deren Zahl dennoch deutlich erhöht. © Arvid Müller

Moritzburg. Die Pause dauerte am Ende deutlich länger als ursprünglich von den Veranstaltern geplant. Dabei war die Premiere im Mai vor zwei Jahren überaus erfolgreich gewesen, wie Maria Mendrok sagt. Mit weit über 2.000 Besuchern hatte der erste HandmaDDe Markt in Moritzburg ebenso viele Interessierte gezählt wie die seit 2013 im Alten Schlachthof in Dresden stattfindenden Veranstaltungen. „Das hat uns natürlich sehr gefreut“, sagt die Organisatorin aus Weinböhla.

Darum sollte es im Mai 2020 auch erneut einen Markt für Handgemachtes in Adams Gasthof geben. Doch dann kam Corona und durchkreuzte den Plan wie so viele andere seit nun mehr als einem Jahr. „Wir hatten allerdings Glück, dass wenigstens der Markt in Dresden im Oktober gerade noch stattfinden konnte.“ Das Moritzburger Vorhaben wurde indes erneut ausgebremst und vom 6. Juni dieses Jahres nach 2022 verschoben.

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Doch inzwischen erlauben die aktuellen Inzidenzen und Schutzverordnungen wieder Veranstaltungen, „und so haben wir uns vor vier Wochen entschlossen, kurzfristig ein Sommer-Spezial zu organisieren“, sagt Maria Mendrok.

Dafür ausreichend Anbieter mit den geeigneten Waren nach Moritzburg zu holen, sei kein Problem gewesen. „Die Nachfrage bei den Händlern ist derzeit riesig. Die konnten ihre handgemachten Dinge ja auch über Monate nicht auf Märkten oder Messen anbieten.“ Hinzu käme, dass die Markt-Premiere 2019 für viele Teilnehmer sehr erfolgreich gewesen sei. Für einige ein weiterer Grund, am Sonntag gern wieder nach Moritzburg zurückzukehren. Insgesamt bauen so über 70 Händler ihre Stände auf. Das sind rund zehn mehr als vor zwei Jahren.

Auf dem Gelände ist viel Platz.
Auf dem Gelände ist viel Platz. © Arvid Müller
Reichlich Betrieb war vor zwei Jahren bei der Premiere auch an den Ständen in den Gasträumen. Diese werden wegen Corona diesmal nicht genutzt.
Reichlich Betrieb war vor zwei Jahren bei der Premiere auch an den Ständen in den Gasträumen. Diese werden wegen Corona diesmal nicht genutzt. © Arvid Müller
Viel Grün sorgt für eine entspannte Atmosphäre.
Viel Grün sorgt für eine entspannte Atmosphäre. © Arvid Müller

Anders als damals - wo die Event- zur Genussscheune umfunktioniert und auch weitere Räume des Gasthofs genutzt wurden - findet der Markt diesmal allerdings ausschließlich im Freien statt. „Das ist Corona geschuldet“, so Maria Mendrok. Da das Areal von Adams Gasthof aber nicht nur weitläufig, sondern auch schön gestaltet ist, sei das kein Problem. Zumal auch das Wetter wie zur Premiere wieder schön werden soll. Außerdem bringen alle Händler Pavillons mit. „Weil es so warm war, wären vor zwei Jahren viele Anbieter sogar lieber im Freien gewesen.“

Und noch eine gute Nachricht gibt es: Da die Inzidenz im Landkreis Meißen auch am Mittwoch unter dem Grenzwert von zehn lag, muss am Sonntag beim Besuch des Marktes keine Maske getragen werden, so Maria Mendrok.

Die Besucher dürfen sich nach Auskunft der Veranstalter auf eine bunte Mischung aus Mode, Schmuck, Papeterie, Spielzeug u.v.m. freuen. So bietet beispielsweise „Jungholz-Design“ aus Dresden hochwertige und wiederverwendbare Notizbücher aus Holz an. Katja Simon aus Coswig ist mit ihren individuell gestalteten Bilderrahmen vertreten, „Tumult“ aus Berlin bringt tolle Stoffe mit.

Kleine Genussmanufakturen runden das Angebot auf köstliche Art und Weise ab. Von Pasta über Schokolade und Schnaps ist für jeden Feinschmecker etwas dabei. Handgemachte Messer sowie Bienenwachstücher ergänzen das Sortiment auch in Sachen Nachhaltigkeit.

Doch das ist längst nicht alles. Wer selbst kreativ sein möchte, kann das an dem ein oder anderen Stand tun. Ob handgemachte Kerzen oder selbst kreierte Anhänger wird für Groß und Klein so manches geboten.

Dass die üblichen Köstlichkeiten zum Verzehr in einem Gasthof nicht fehlen werden, versteht sich von selbst.

Der Markt findet am Sonntag von 10 bis 18 Uhr im Gelände von Adams Gasthof in Moritzburg statt. Eintritt 4 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei).

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