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Weniger Moritzburger Karpfen

Die Teichwirtschaft plant, in diesem Herbst nur 40 Tonnen der Speisefische aus den Teichen zu holen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Von Sven Görner
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Henry Lindner, Geschäftsführer der Teichwirtschaft Moritzburg, kontrolliert an der Hälteranlage in Bärnsdorf einjährige Karpfen. Auch eine Schleie ist mit im Netz.
Henry Lindner, Geschäftsführer der Teichwirtschaft Moritzburg, kontrolliert an der Hälteranlage in Bärnsdorf einjährige Karpfen. Auch eine Schleie ist mit im Netz. © Arvid Müller

Moritzburg/Radeburg. Kormorane und Fischotter hatten der Teichwirtschaft Moritzburg GmbH im Jahr 2020 große Verluste beschert. Am Ende blieben nur 80 Tonnen übrig. „Das war mit Abstand der schlechteste Ertrag, den wir je hatten“, sagt Geschäftsführer Henry Lindner. In den Jahren davor waren es zwischen 130 und 150 Tonnen gewesen. In sehr guten Jahren sogar 180.

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