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Nach Seilbahn-Drama: Mädchen geht's besser

Das sechsjährige Kind war im Skigebiet Harrachov acht Meter in die Tiefe gestürzt. Doch die Ärzte sind guter Dinge.

Symbolbild.
Symbolbild. © Swen Pförtner/dpa

Das sechsjährige Mädchen, das am 5. Januar im Skigebiet Harrachov aus einer Seilbahn stürzte, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Das teilt die tschechische Polizei mit. Ihre Ärzte seien optimistisch, dass sie wieder ganz gesund wird und keine bleibenden Schäden davontragen werde, heißt es. 

Das Mädchen saß mit ihrer Großmutter in der Seilbahn Delta, die von Harrachov nach Certova führt. Zwischen dem dritten und vierten Mast der Bahn fiel die Sechsjährige aus einer Sitzbank mit vier Plätzen und stürzte aus einer Höhe von etwa acht Metern zu Boden. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Danach suchte die Polizei in erster Linie nach dem Mann, der im Skilift daneben saß.

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Nach Veröffentlichung des Aufrufes in Deutschland meldete sich ein 58-Jähriger aus Werdau bei Zwickau bei der Polizei. "Der Mann beschrieb den kompletten Vorgang vom Einstieg bis zum Fall des Kindes", berichtet die Pressesprecherin der Liberecer Polizei, Ivana Baláková. Er habe sich demnach zufällig zu der Großmutter und dem Mädchen gesetzt. Für den Mann sei die Fahrt ein Trauma gewesen, so die Sprecherin. Er habe das Kind herunterfallen sehen und nichts dagegen tun können, weil zwischen ihm und dem Mädchen die Großmutter saß. "Dank ihm können wir den Fall bald beenden."

In einem Schreiben an die Polizeidirektion Görlitz bedankt sie sich für die gute Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei und den Medienvertretern: "Das hat uns menschlich sehr erfreut". (SZ)

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