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Stuttgart/Frankfurt. Die US-amerikanischen Top-Konzerne haben ihre europäische Konkurrenz in der ersten Jahreshälfte 2013 abgehängt. Sie steigerten ihre Umsätze stärker, machten im Schnitt mehr Gewinn...

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US-Konzerne auf

der Überholspur

Stuttgart/Frankfurt. Die US-amerikanischen Top-Konzerne haben ihre europäische Konkurrenz in der ersten Jahreshälfte 2013 abgehängt. Sie steigerten ihre Umsätze stärker, machten im Schnitt mehr Gewinn und hatten zudem die moderneren Produkte anzubieten, lauten Ergebnisse einer gestern vorgestellten Studie der Beratungsgesellschaft Ernst&Young. Danach profitierten die 300 stärksten, börsennotierten US-Unternehmen von der guten Entwicklung auf ihrem Heimatmarkt, der sich in einer robusten Aufschwungphase befinde. Die Europäer hätten mit der heimischen Wirtschaftskrise und teurer Energieversorgung zu kämpfen. (dpa)

Kreditkäufe sind

tickende Zeitbomben

Berlin. Die Deutschen kaufen wegen niedriger Zinsen immer mehr per Kredit und sind damit aus Sicht der Inkassowirtschaft auf einem gefährlichen Weg. „Ein Konsum auf Pump ist eine tickende Zeitbombe, die bei einem Abschwung der Wirtschaft enormen Schaden zufügen kann“, warnte der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen gestern in Berlin. Die Zahlungsmoral der Verbraucher habe sich zudem leicht eingetrübt. Jede dritte Inkassofirma gab in einer Umfrage des Verbands an, dass private Schuldner schlechter zahlten als vor einem halben Jahr. Die Zahl der Firm-eninsolvenzen wird in diesem Jahr auf 26 000 sinken und damit so niedrig sein wie seit 1996 nicht. (dpa)

Amazon will bis zu 10 000 Jobs in Tschechien schaffen

Prag. Der weltgrößte Online-Händler Amazon will in Tschechien zwei große Verteilzentren bauen und damit innerhalb der kommenden drei Jahre bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Suche nach Mitarbeitern für die neuen Logistikzentren beginne ab sofort. Die Zentren nahe des Prager Flughafens und bei Brno haben jeweils eine Fläche von rund 95 000 Quadratmetern – das entspricht in etwa 13 Fußballfeldern. (dpa)

Überstunden gehören

zum Alltag

Leipzig. Für viele Arbeitnehmer sind Überstunden normal. Das hat eine Studie der AKAD Hochschule in Leipzig sowie der Tempus-Akademie ergeben. Danach arbeiten 85 Prozent der Befragten regelmäßig länger, als in ihrem Vertrag vorgesehen ist. Diejenigen, die Überstunden machen, bleiben im Schnitt rund sechs Stunden pro Woche länger als vereinbart. Trotzdem hat die Mehrheit (84 Prozent) der Befragten das Gefühl, noch nicht genug getan zu haben. Befragt wurden rund 1400 Personen mit einer vertraglich festgelegten Wochenarbeitszeit von 38 bis 42 Stunden. (dpa)

Claus Hipp fordert Wahlrecht für Kinder

Hamburg. Gestern Geburtstag, heute wieder voll im Arbeitsprogramm. Der Kinderkost-Unternehmer Claus Hipp (75) hat in seinem Buch „Achtung Anstand!“ die Gründe analysiert, warum die Geburtenrate in Deutschland stetig sinkt. Und er entwirft in einem Interview mit der Zeitschrift Tina gleichzeitig die Lösung, damit sich mehr Paare für Kinder entscheiden: „Man müsste zum Beispiel ein Wahlrecht für Kinder einführen, das die Eltern minderjähriger Kinder ausüben. Dann werden kinderreiche Eltern für Politiker plötzlich interessanter.“ Außerdem sagte er: „Die Erziehungsleistung der Eltern kommt der Allgemeinheit zugute, deshalb sollte sie das auch honorieren. Sie sollte etwa bei der Rente angerechnet werden.“ Für Kinder wünscht sich der fünffache Vater mehr unverplante Freizeit: „Kinder brauchen genug freie Spielzeit, sie können nicht nur Schule und Hausaufgaben haben.“ (dpa)