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Neue B6 kommt erst nach 2018

Die neue Trasse von der A4 zur Niederwarthaer Brücke soll den Cossebauder Ortskern entlasten.

Die geplante Ortsumgehung von Cossebaude verzögert sich weiter. Die Anwohner können auch in den nächsten Jahren nicht mit der neuen Bundesstraße 6 rechnen. Die soll zwischen dem Autobahnanschluss Altstadt und der Niederwarthaer Brücke verlegt werden, um den Cossebauder Ortskern vom Schwerlastverkehr und Straßenlärm zu entlasten. Momentan hake es auf Landes- und Bundesebene, sagte Jörn Marx (CDU) am Montag in der Ortschaftsratssitzung. Die B6 soll in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen werden. Der wird momentan erarbeitet. Auch im sächsischen Verkehrswegeplan 2025 werde das Projekt als dringend notwendig eingestuft. Das ist wichtig, weil davon Fördermittel von Bund und Land abhängen. Momentan werden erste Pläne zum Neubau der Strecke erarbeitet, so Marx. Die Stadt hofft, dass darüber noch in diesem in diesem Jahr abgestimmt werden kann. „Das ist aber abhängig von den Entscheidungen auf Landesebene und im Bundesverkehrsministerium“, so der Bürgermeister. Die Stadt rechnet nicht damit, dass vor 2018/19 mit dem genauen Planungen begonnen wird.

Etwa 61,2 Millionen Euro soll der Neubau der rund 4,7 Kilometer langen Trasse kosten. Nach den aktuellsten Plänen von 2010 soll die neue Schnellstraße entlang der vorhandenen Bahntrasse verlaufen. Dabei gebe es aber einige Probleme, so Marx. Es müsste der Hochwasserschutzes beachtet werden. Außerdem stehen der neuen B6 Bauwerke im Weg, unter anderem das Bahnstrom-Unterwerk der Deutschen Bahn in Höhe des Tierheimes. Auch die Kleingärtner, die an der geplanten Strecke Grundstücke haben, müssten entschädigt werden. (sca)

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