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Neue Umleitungen an der B 101

Ab Dienstag muss der Beyerleinplatz gesperrt werden – die Stadt will Bushaltestellen und Gehwege bauen.

© Claudia Hübschmann

Von Udo Lemke

Meißen. Ab Freitag und am Sonnabend und Sonntag wird der südliche Teil der Kreuzung zwischen der B 101 und der Hafenstraße in Angriff genommen. In beiden Fahrtrichtungen wird der Verkehr auf der B 101 und der Hafenstraße Nord Richtung Verkehrsgesellschaft Meißen und in Richtung Knorre, Karpfenschänke mit einer Baustellenampel geregelt. „Die Hafenstraße-Süd muss im Einmündungsbereich zur B 101 voll gesperrt werden“, teilte Isabel Siebert, die Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit. Weil auf der Bundesstraße 101 nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht, ist bei starkem Verkehrsaufkommen mit Stau zu rechnen.

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Ab Dienstag beginnt die Sanierung der B 101 zwischen der Hafenstraße und dem Beyerleinplatz, außerdem verlegen die Meißener Stadtwerke Kabel zwischen dem Beyerleinplatz und Niederauer Straße: „Der Verkehr aus Großenhain in Richtung Nossen wird über Gartenstraße und Zscheilaer Straße umgeleitet. Von Nossen kommend in Richtung Großenhain erfolgt eine Umleitung über kommunale Straßen – Hafenstraße, Gustav-Graf-Straße, Melzerstraße, Grünaue zur Großenhainer Straße – erklärte die Lasuv-Sprecherin. Und weiter: Von der Fabrikstraße aus ist der Beyerleinplatz voll gesperrt.

Die Umleitung führt über die Brauhausstraße, in Gegenrichtung über die Kurt-Hein-Straße.“ Aus Niederau kommend – Staatsstraße S 80 – erfolgt eine Umleitung über den Leitmeritzer Bogen zur B 101. Bis zum 20. Mai ist die Erledigung aller Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung an dem rund 1,3 Kilometer langen Abschnitt vorgesehen. „Witterungsbedingte Verzögerungen, die den Asphaltdeckeneinbau verhindern, sind nicht eingeplant“, so Isabel Siebert. Das Lasuv hat für das Vorhaben 615 000 Euro eingeplant.

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Die Stadt Meißen will die laufenden Bauarbeiten nutzen und neue Gehwege und Bushaltestellen an der B 101 bauen. So sollen zwischen der Einmündung Karlstraße und dem Leitmeritzer Bogen Bushaltestellen und Parkstreifen instand gesetzt werden setzen. Auch der Gehweg befindet sich stadteinwärts zwischen Karlstraße und Werdermannstraße in einem schlechten Zustand und soll erneuert werden. „Die förderfähigen Baukosten von rund 143 000 Euro könnten mit bis zu 90 Prozent aus dem Programm Kommunaler Straßenbau gefördert werden“, erklärte Stadtsprecherin Katharina Reso . Kürzlich hat der Stadtrat die entsprechende Vereinbarung gebilligt.