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Dresden

Neues Landeskirchenarchiv ist zu klein

Das im Bau befindliche Archiv der sächsischen Landeskirche in Coschütz/Gittersee ist offenbar zu klein konzipiert worden.

Außenansicht des geplanten Archivgebäudes
Außenansicht des geplanten Archivgebäudes © O + M Architekten

Dresden. Das im Bau befindliche Archiv der sächsischen Landeskirche ist offenbar zu klein konzipiert worden. Der Kernbau müsse erweitert werden. Schon jetzt übersteige das angemeldete Archivgut die geplante Kapazität, geht aus einem Antrag hervor, der am Samstag auf der Synodentagung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Dresden diskutiert wurde. Für ein Erweiterungsgebäude an das sogenannte Kernarchiv im Gewerbegebiet in Dresden-Coschütz/Gittersee (Stuttgarter Straße 16) seien in den Haushalt 2020 sechs Millionen Euro zusätzlich einzustellen.

Das Kernarchiv mit Empfangsbereich sowie Lese- und Verwaltungsräumen kann den Angaben zufolge rund 10.000 laufende Meter Akten einlagern. Es kostet rund 9,5 Millionen Euro. Das Richtfest ist für Dezember geplant, die Fertigstellung für 2021.

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In dem zentralen Archiv der Landekirche sollen Akten aus den Kirchgemeinden, Kirchenbezirken und Superintendenturen untergebracht werden. Der bisher ermittelte Bedarf betrage schon fast 14.000 laufende Meter, hieß es. In den Regionen werden Akten oft unter unzureichenden Bedingungen gelagert. (epd)

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