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Neugersdorfer Fabrik ist versteigert

Die früheren Lautex-Hallen waren der Renner auf der Frühjahrsauktion in Dresden. Was der Käufer nun plant, ist noch nicht bekannt.

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© Matthias Weber

Der ehemalige Lautexbetrieb an der Hauptstraße 37 in Neugersdorf hat einen neuen Besitzer gefunden. Bei der Versteigerung am Montag dieser Woche bot ein Interessent 352 000 Euro und erhielt den Zuschlag. Das Mindestgebot hatte bei 220 000 Euro gelegen. Dem Käufer gehört nun ein rund 21 000 Quadratmeter großes Areal mit Produktionshallen und ehemaligen Verwaltungsgebäuden.

Teile der Gebäude sind vermietet. Kleine Unternehmen unterhalten Lagerräume, Privatleute haben sich kleine Werkstätten und Hobbyräume eingerichtet. Ihre Mietverträge bleiben bestehen, sagte im Vorfeld der bisherige Besitzer gegenüber der SZ. Die meisten der Mieter hätten ihre Verträge sogar vor der Versteigerung noch verlängert, um Sicherheit für die Zukunft zu haben. Wie Torsten Herbst von der Sächsischen Grundstücksauktionen AG berichtet, hatte die ehemalige Neugersdorfer Textilfabrik „Weberei und Färberei August Hoffmann“ das höchste Mindestgebot bei der jüngsten Frühjahrsauktion des Auktionshauses, die in Dresden stattfand. Um die Immobilie sei bei der Versteigerung ein lebhafter Bieterwettstreit entstanden. Wer der Käufer ist und was er nun mit den Gebäuden plant, dazu kann die Versteigerungs-AG allerdings keine Auskunft geben.

Weitere Immobilien aus der südlichen Oberlausitz wurden am Montag versteigert, so auch Mehrfamilienhäuser in Zittau und der Bahnhof Großschweidnitz.