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Norbert Wolf will Amt behalten

Der 48-Jährige ist seit 1994 im Amt. Zur Wahl im Juni tritt er wieder an. Für die nächsten Jahre sieht er in Hochkirch viel Arbeit anstehen.

© Uwe Soeder

Von Madeleine Siegl-Mickisch

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Hochkirch. Von Hoyerswerda nach Hochkirch – im Sommer 1989 zog Norbert Wolf familiär bedingt um, in die Gemeinde am Fuße des Czorneboh. Bereits fünf Jahre später wurde er zum Bürgermeister gewählt. Im Juni geht seine mittlerweile dritte Amtszeit zu Ende. Dann stellt er sich erneut zur Wahl. Dafür wurde er jetzt von seiner Partei, der CDU, nominiert.

Er wolle das bisher Aufgebaute fortführen, seine Erfahrungen weiterhin einbringen, sagt Wolf. Auf seiner Agenda steht für die nächste Zeit die Beseitigung der Schäden vom Hochwasser von 2013 an erster Stelle. Angesichts des millionenschweren Umfangs sei das für eine Gemeinde wie Hochkirch mit kleiner Verwaltung eine große Herausforderung. Bei anderen Investitionen müsse man daher zunächst ein wenig kürzertreten, ohne sie aus dem Blick zu verlieren. Wolf nennt als wichtige Aufgaben für die nächsten Jahre die Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation am Schulgelände, am Busplatz und am Ortseingang aus Richtung Bautzen. Damit die Feuerwehren einsatzbereit bleiben, müsse die Technik erneuert, aber auch für Nachwuchs gesorgt werden. Und die Vereine sollen weiter auf Unterstützung von der Gemeinde zählen können.

Studierter Verwaltungswirt

Norbert Wolf, der in dieser Woche seinen 49. Geburtstag feiert, ist in Hoyerswerda aufgewachsen, hat Elektromonteur gelernt und in Nochten und Reichwalde im Tagebau gearbeitet. Nach der Wende leitete er in Bautzen ein Reisebüro. Von 2002 bis 2005 hat er ein Fernstudium zum Diplomverwaltungswirt absolviert. In seiner Freizeit fährt der verheiratete Vater zweier Kinder gern Ski, geht wandern und walken, kümmert sich ums Grundstück und pflegt die Geselligkeit mit Freunden.

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