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Osterlauf über 22,5 Stunden

Es war kein Spaziergang und dauerte auch länger: Sechs Männer machten dem Malerweg ein Geschenk und bekamen eines.

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© Daniel Förster

Bad Schandau. 118 Kilometer Malerweg zu erwandern, ist eine Leistung. Wenn man die Strecke gar läuft, und das auch noch hintereinander, ist das enorm. Genau das nahmen sich am Karfreitagabend neun Sportler vor. Neben den Dresdner Initiatoren Matthias Kriese und Stephanie Hecht ging auch das Pirnaer Wolfsrudel-Laufteam auf die Strecke. Sechs Männer kamen nach 22,5 Stunden auf dem Pirnaer Markt an: Matthias Kriese, Tell Wollert, Sebastian Schliwa, Egbert Röhr, Torsten Kaulfuß und Gunther Hörichs.

Unterwegs wurden sie immer wieder von anderen Läufern begleitet. Zwischen sechs und 70 Kilometer waren die dabei. Vor allem der Nachtlauf von Liebethal bis Schmilka war aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse und der extrem aufgeweichten Wege eine zusätzliche Herausforderung, berichtet Gunther Hörichs.

Die meisten erreichten in einem moderaten Tempo Pirna. Bis auf wenige Ausrutscher sei alles gutgegangen, sagt Hörichs.

In Schmilka stießen vier Frauen und vier Männer zu den Läufern. Gemeinsam mit den sechs Langstreckenläufern erreichten sie den Pirnaer Markt, wo sie mit Applaus von Freunden und Verwandten empfangen wurden. Carina Röhr hatte als Zielprämie einen Kuchen mit aufgezeichnetem Profil vom Malerweg und den Namen der Wolfsrudelstartläufer gebacken. Er war das Geschenk für die Läufer, die mit ihrer Aktion dem Malerweg in seinem zehnten Jahr ein Geschenk machten. (SZ/sab)