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Paulick kandidiert nicht für die AfD

Über seine Pläne erneut als OB anzutreten hält sich der frühere Görlitzer Rathauschef bedeckt. Jedenfalls gegenüber der SZ.

© SZ-Archiv

Wirbel um einen Auftritt des früheren Görlitzer Oberbürgermeisters Joachim Paulick auf einer AfD-Veranstaltung in Niesky. Am Dienstagabend war er neben AfD-Bundestagsabgeordnetem Tino Chrupalla der zweite Redner. Der Abend stand unter dem Motto: „Kommunalwahlen 2019 – Informationen aus erster Hand für interessierte Bürger“. Das nährte in politischen Kreisen in Görlitz den Verdacht, dass Paulick bei der OB-Wahl im nächsten Jahr erneut antritt – entweder als AfD-Kandidat oder als unabhängiger Bewerber, unterstützt von der AfD.

Während Paulick eine SZ-Anfrage seit zwei Wochen unbeantwortet lässt, erklärt Sylvia Littke-Hennersdorf von der Görlitzer AfD, dass Paulick es abgelehnt habe, für die AfD in das Oberbürgermeisterrennen zu gehen. Allerdings steht er wie andere erfahrene Kommunalpolitiker der Partei zur Verfügung, um Kandidaten zu schulen und auf ihre künftige Arbeit vorzubereiten.

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Joachim Paulick amtierte von 2005 bis 2012 als Görlitzer Oberbürgermeister, zunächst als CDU-Mitglied, später überwarf er sich mit den Christdemokraten und gründete seine eigene Wählervereinigung „Zur Sache“. Für die sitzt er seit 2014 im Görlitzer Stadtrat. (SZ/sb)