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Petry bedauert Ausladung der AfD vom Katholikentag

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat die Ausladung von Politikern ihrer Partei vom 100. Katholikentag Ende Mai in Leipzig bedauert.

Dresden. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat die Ausladung von Politikern ihrer Partei vom 100. Katholikentag Ende Mai in Leipzig bedauert. Zugleich warf sie der katholischen Kirche am Mittwoch auf MDR INFO eine „Unkultur des Nicht-Miteinander-Redens“ vor. Sie könne nachvollziehen, dass das Kirchentags-Thema „Flucht und Migration“ hochemotional sei. Die Kirche zeige sich aber an dieser Stelle diskussionsunfähig, „wenn sie einen wichtigen politischen Akteur in Deutschland ausblendet“.

„Wenn wir ausgeladen sind, werden wir uns nicht aufdrängen. Wir bedauern aber eine derartige Absage zutiefst“, sagte Petry weiter. Die Absage werde „genau das Gegenteil des gewünschten Effekts erreichen“ - eine weitere Vertiefung inhaltlicher Gräben. Dies sei weder in ihrem, noch im Interesse der AfD.

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Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hatte am Mittwoch deutlich gemacht, dass es Politiker der rechtspopulistischen AfD nicht in Leipzig mit dabei haben will. „Die AfD hat sich nach den Äußerungen der letzten Tage aus dem demokratischen Grundkonsens verabschiedet“, erklärte ZdK-Präsident Thomas Sternberg. (dpa)