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Gorkistraße in Pirna ist wieder frei

Die Stadtwerke haben die Fernwärme-Arbeiten an der Trasse beendet. Damit verschwindet auch eine Staufalle.

Gorkistraße in Pirna: Der neue Asphalt ist drauf, die Sperrung damit Geschichte.
Gorkistraße in Pirna: Der neue Asphalt ist drauf, die Sperrung damit Geschichte. © Daniel Förster

Die Maxim-Gorki-Straße in der Pirnaer Innenstadt ist am Donnerstagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben worden. Damit kann der Verkehr auf der regelmäßig stark frequentierten Strecke wieder in beiden Richtungen rollen. Die bisherigen Umleitungen entfallen.

Eine Baufirma aus Wachau hatte am 13. November auf dem Abschnitt der Gorkistraße zwischen Siegfried-Rädel-Straße und Feldschlösschenkreuzung (B 172) die neue finale Asphaltschicht aufgetragen. Es war - bis auf ein paar Restarbeiten - der letzte Arbeitsgang eines großen Bauvorhabens.

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Die Stadtwerke Pirna hatten in den vergangenen Monaten auf der Trasse neue Fernwärmeleitungen verlegen lassen, um das Wohnquartier in der früheren Fensterfabrik Hengst, das neu entstehende Wohngebiet "Sandsteingärten" sowie zwei gegenwärtig freie Baufelder an der westlichen Seite der Gorkistraße fernwärmetechnisch zu erschließen.

Stau im Verkehrsfluss

Dafür musste die Trasse aufgegraben werden. Die Fernwärmeleitungen unter dem Gehweg zu verlegen, sei nach Aussage der Stadt wegen der beengten Platzverhältnisse und den dort stehenden Platanen nicht möglich gewesen.

Während der Bauarbeiten musste die Gorkistraße halbseitig gesperrt werden, die Trasse wurde vorübergehend zur Einbahnstraße in Richtung B 172. Der Verkehr in Richtung Zentrum und nach Copitz wurde in dieser Zeit über die Robert-Koch-Straße, die Breite Straße sowie die Sachsenbrücke umgeleitet. Diese zeitweise geänderte Verkehrsregelung führte im Zentrum zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und zusätzlichen Staus.

Ursprünglich sollten die Arbeiten schon Ende Oktober abgeschlossen werden. Doch laut der Stadtwerke hätten die Bauarbeiten laut der vorgesehenen Planung bis Mitte November im Zeitplan gelegen.

Kritik am Bauvorhaben

Die Bauarbeiten hatten einigen Unmut hervorgerufen. Einige Pirnaer kritisierten, dass die Trasse erst saniert und nun wieder aufgerissen worden sei. Sie empfanden das als wenig nachhaltig und beklagten, warum sich die Arbeiten damals und heute nicht miteinander kombinieren ließen.

Nach Aussage der Stadt seien 2017 an der Trasse Flutschäden von 2013 beseitigt worden. Die Stadt ließ seinerzeit den westlichen Gehweg ausbauen und die Gorkistraße neu asphaltieren.

Zu dem Zeitpunkt, als die Flutschäden beseitigt wurden, sei nach Aussage des Rathauses diese Verlegung von Fernwärmeleitungen noch nicht geplant beziehungsweise von den Antragstellern noch nicht beantragt gewesen.

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Die Sanierung der Hengst-Fensterfabrik stand damals erst noch bevor, der Startschuss für die Sandsteingärten fiel erst Anfang dieses Jahres. Demzufolge hätten die Fernwärme-Arbeiten 2017 nicht mit umgesetzt und mit dem damaligen Straßenbau koordiniert werden können.

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