SZ + Pirna
Merken

Neuer Platz für Eigenheime in Pirna-Copitz

An der Bernhard-Muth-Straße soll auf einer Wiese ein weiteres Wohngebiet entstehen. Das Projekt hat jetzt eine entscheidende Hürde genommen.

Von Thomas Möckel
 2 Min.
Teilen
Folgen
Blick auf das Areal an der Bernhard-Muth-Straße: Die Wiese in Dreiecksform in der Bildmitte soll ein neues Eigenheimgebiet werden.
Blick auf das Areal an der Bernhard-Muth-Straße: Die Wiese in Dreiecksform in der Bildmitte soll ein neues Eigenheimgebiet werden. © Googlemaps

Im Pirnaer Stadtteil Copitz soll an der Bernhard-Muth-Straße, die von der Karl-Büttner-Straße abzweigt, ein weiteres kleines Wohngebiet entstehen. An der Trasse, deren angrenzende Bereiche ohnehin schon von Eigenheimen geprägt sind, liegt noch eine unbebaute Wiese.

Diese Fläche wird im Norden begrenzt durch die Bernhard-Muth-Straße, im Osten durch die Kleingartenanlage „Schöne Höhe“ sowie im Westen und Süden durch vorhandene Wohnbebauung.

Nach Auskunft der Stadt will ein privater Investor das Areal erschließen und in ein Baugebiet umwandeln lassen. Vorgesehen sind dort sechs Bauplätze für Einfamilienhäuser, die Gebäude sollen entweder ein Sattel- oder ein Walmdach haben. Für die innere Erschließung ist eine private Stichstraße mit Wendehammer geplant, die von der Bernhard-Muth-Straße abzweigt.

Bebauungsplan wird aufgestellt

Dieses geplante Vorhaben hat jetzt eine entscheidende Hürde genommen. Der Stadtrat beschloss kürzlich, einen Bebauungsplan für dieses Areal aufzustellen. Er ist Voraussetzung dafür, dass die Häuser dann auch tatsächlich gebaut werden dürfen. Die anfallenden Planungskosten übernimmt der private Investor. Dies ist in einem städtebaulichen Vertrag geregelt.

Der Beschluss des Stadtrates besagt auch, dass der Bebauungsplan im sogenannten beschleunigten Verfahren aufgestellt werden soll. In einem solchen Fall wird auf eine Umweltprüfung verzichtet. Da nach Aussage der Stadt das Areal kleiner als 10.000 Quadratmeter ist und unmittelbar an die Ortslage Copitz grenzt, bestehe keine Pflicht zu dieser Prüfung. Zudem sei das Plangebiet im rechtswirksamen Flächennutzungsplan ohnehin schon als Wohnbaufläche ausgewiesen.