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Pirna

SOE: Mehrere Festnahmen in Grenznähe

Bei Kontrollen in Bad Schandau und Hellendorf sowie auf der A17 hat die Bundespolizei am Wochenende gesuchte Straftäter aus dem Verkehr gezogen.

© Symbolbild: Sebastian Kahnert/dpa

Zwei verurteilte Straftäter hat die Bundespolizei am Wochenende ins Gefängnis gebracht, drei konnten noch offene Geldstrafen bezahlen und danach weiterreisen.

Wegen Erschleichens von Leistungen musste am Sonnabend ein 46-jähriger US-Amerikaner kurz nach der Einreise ins Gefängnis. Er war in Bad Schandau kontrolliert worden. Der 46-Jährige war Anfang dieses Jahres zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hatte diese aber nicht bezahlt, so die Bundespolizei. Da er die Geldstrafe auch jetzt nicht beglich, verbüßt der Mann nun eine 29-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis in Dresden.

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Gleich mit fünf Haftbefehlen wurde eine 34-jährige Bulgarin gesucht, die von Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Sonntagmorgen in Hellendorf kontrolliert wurde. Die 34-Jährige war im vergangenen Jahr in verschiedenen Verfahren zu Geldstrafen von insgesamt 910 Euro verurteilt worden. Die Zahlung der offenen Beträge holte die 34-Jährige jetzt nach und konnte anschließend ihre Reise fortsetzen.

Ebenfalls am Sonntagmorgen kontrollierten Einsatzkräfte auf der A17 einen 31-jährigen Bulgaren. Es stellte sich heraus, dass er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt war. Auch er zahlte die noch offene Geldstrafe von 300 Euro und durfte danach weiterfahren.

Bei einer Kontrolle auf der A17 am Sonntagnachmittag nahmen Beamte einen 30-jährigen Tschechen fest und überstellten ihn direkt in die JVA. Der 30-Jährige war wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer 40-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt, welche er jetzt im Gefängnis in Dresden verbüßt.

Kurz vor Mitternacht überprüften die Einsatzkräfte der Bundespolizei eine 39-jährige Serbin auf der A17. Sie war wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verurteilt. Die vom Gericht verhängte Geldstrafe von 900 Euro konnte die Serbin begleichen und so eine Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis abwenden. (SZ)

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