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Fußball-Landesligist Pirna-Copitz kommt nicht vom Fleck

Gegen Blau-Weiß Leipzig waren drei Punkte fest eingeplant, aber das Schlusslicht gewinnt 1:0. Auch Wilsdruff verliert.

Eine Szene mit Symbol-Charakter: VfL-Kicker Maximilian Unger liegt nach der Heimniederlage gegen Leipzig enttäuscht am Boden.
Eine Szene mit Symbol-Charakter: VfL-Kicker Maximilian Unger liegt nach der Heimniederlage gegen Leipzig enttäuscht am Boden. © Marko Förster

Vier Punkte nach den ersten fünf Saisonpartien: Der VfL Pirna-Copitz hinkt in der Fußball-Landesliga den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Knapp 100 Zuschauer im Willy-Tröger-Stadion sahen am Sonnabend die 0:1-Niederlage (0:0) gegen den als Schlusslicht und mit null Punkten auf dem Konto angereisten FC Blau-Weiß Leipzig. Das Tor des Tages erzielte Til Stephan in der 58. Minute. Zu allem Überfluss sah John-Benedikt Henschel in der dritten Nachspielminute noch die Rote Karte. Es war bereits der vierte Platzverweis in der noch jungen Serie.

„Wir haben zu viele Fehler produziert, waren zu langsam im Spielaufbau“, resümierte VfL-Trainer Enrico Mühle. „Nach dem Wechsel war eine Steigerung unverkennbar, blieb aber ohne Erfolg.“ Der Leipziger Coach Olaf Kaplick schätzte ein: „Taktisch sehr diszipliniert und mannschaftlich geschlossen haben wir uns diesen Sieg verdient. Wir waren 70 Minuten lang aus einer sicheren Defensive die bessere Elf, hatten aber auch Glück, dass bei einer elfmeterreifen Szene in unserem Strafraum der Pfiff für Copitz ausblieb.“

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Unter die Räder kam die SG Motor Wilsdruff im heimischen Parkstadion gegen den SSV Markranstädt (1:5). „Wir wussten, dieser Tag kommt, an dem wir wieder geerdet werden“, meinte Motor-Coach Paul Rabe, dessen Mannschaft mit zehn Zählern furios in die Saison gestartet war. „Markranstädt war ein unangenehmer, fast ekliger Gegner. Wir haben durch zu viele einfache Fehler und Schlafeinlagen zu viele Gegentore bekommen und selbst beste Chancen ungenutzt verstreichen lassen.“ Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Wilsdruffer hatte Lucas Lucius in der ersten Halbzeit markiert. Während Motor am kommenden Sonnabend beim amtierenden Meister in Kamenz antritt, erwartet Markranstädt den VfL Pirna-Copitz.

Zwei Spiele der fünften Runde wurden nach Starkregen abgesagt. Niesky war schon zum zweiten Mal betroffen. Alexander Gleis, dem Geschäftsführer des Großenhainer FV, schwant nichts Gutes. „Wo soll es hinführen, wenn wir jetzt schon Absagen haben. Der Spielkalender ist schon fast voll und irgendwann kommt auch der Winter. Wir können nicht davon ausgehen, dass hier keine Schneeflocke vom Himmel fällt.“ Nach der 1:3-Niederlage der Großenhainer in Mittweida ärgerte sich Gleis gleich weiter: „Wir lagen zur Pause 1:2 hinten, haben unser System umgestellt und fast nur auf ein Tor gespielt. Allein Torsten Marx hatte drei Riesenchancen, aber statt das 2:2 zu erzielen, kriegen wir das dritte Gegentor.“

Viel Lehrgeld musste Neuling SG Striesen zu Hause gegen den FC 1910 Lößnitz zahlen (0:5). Marcel Becher traf bei den Gästen doppelt. Mitaufsteiger FV Dresden 06 Laubegast empfing am Sonntag den Spitzenreiter aus Bautzen, verlor mit 1:2 (1:2). Budissa führt weiterhin die Tabelle an, aber Neuling SC Freital ist nach dem 3:2 (3:0)-Sieg bei Neusalza-Spremberg weiterhin punktgleich. Beide Teams gewannen bisher alle Punktspiele.

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