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Pirnaer holt lang ersehntes EM-Gold

Wasserspringer Erik Seibt feiert bei der Masters-EM in Slowenien eine Premiere. Er hat dort noch weitere Chancen auf Edelmetall.

© Daniel Förster

Von Stephan Klingbeil

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Pirna. Diese Reise hat sich schon zum Auftakt gelohnt: Wasserspringer Erik Seibt aus Pirna hat bei den Masters-Europameisterschaften am Mittwoch im slowenischen Jesenice vom Drei-Meter-Brett Gold geholt. Für den mehrfachen Weltmeister der Senioren-Wasserspringer, der in der Vorwoche bei den International Croatian Open schon Edelmetall gewann, war es nun gleich zum Turnierstart der erste EM-Titel überhaupt. Der 45-Jährige lag am Ende mit 359,75 Zählern klar vor Mitfavorit Riccardo Giacometti (304,90) und einem weiteren Italiener.

Das waren rund 80 Punkte mehr für den Bankangestellten als beim Vorbereitungswettkampf vorige Woche im kroatischen Rijeka. Und Seibt ist nach dem Erfolg in Slowenien überglücklich: „Einfach fantastisch, die Erleichterung ist riesig“, freut sich der für den Dresdner SC startende Pirnaer über das Premierengold. „Damit hat sich die Reise schon gelohnt: Die drei Meter hier mit einer grandiosen Punktzahl gewonnen, und das, obwohl ich eher der Turmspringer bin – klasse.“

Am Freitag geht es für den Pirnaer vom Ein-Meter-Brett weiter. „Da gibt es vom Trainingseindruck her zwei Wackelsprünge. Wenn die aber bei mir halbwegs kommen, habe ich auch hier Medaillenchancen“, so der frühere Leistungssportler. Das Turmtraining habe er jedoch bisher wegen Schulterproblemen eingestellt. „Ich werde dennoch vom Turm starten, sicherheitshalber mit einer leichteren Wettkampfserie. Die Gesundheit geht vor“, sagt Seibt. Auch beim neuen Teamwettkampf tritt er an.