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Pläne für neue S 84

Die Planer der neuen Staatsstraße zeigen den Bürgern, wie sie verlaufen soll und sich in die Umgebung einfügt.

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© SZ-Archiv/J. Haufe

Von Peggy Zill

Coswig. Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) kommt am 29. September nach Coswig und informiert über den Planungsstand für die neue S 84. „Wir wollen den Bürgern zum einen näherbringen, wie wir bei der Planung vorgehen, warum die Straße genau dort langlaufen soll und welche Meilensteine es gibt“, so Unternehmenssprecher Michael Zarth. Demnächst stehe das Planfeststellungsverfahren an, mit dem Baurecht geschaffen wird. Auf der Infoveranstaltung zeigen die Planer zudem die Linienführung und auch eine Visualisierung. „Man wird also nicht nur sehen, wo die Straße verlaufen soll, sondern auch, wie sie aussieht und sich in die Umgebung einfügt“, erklärt Zarth. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr im Sitzungssaal der Börse.

Der erste 2,1 Kilometer lange Bauabschnitt mit der Niederwarthaer Brücke wurde 2011 fertiggestellt. Die 1,3 Kilometer bis zur Naundorfer Straße wurden im vergangenen Jahr freigegeben. Es fehlen noch 6,2 Kilometer. Aktuell endet die Staatsstraße im Gewerbegebiet Grenzstraße in der Wiese.

Im weiteren Verlauf soll sie von der Dresdner Straße bis zur K 8015 in Neusörnewitz (Verlängerung der Köhlerstraße) führen. 10 000 bis 12 000 Fahrzeuge sollen laut Prognose jeden Tag die Straße nutzen und dafür andere entlasten. Die Straße zwischen der Kreuzung Naundorfer Straße bis zur Dresdner Straße in Coswig fertigzustellen, wird rund 20,4 Millionen Euro kosten. Bis Neusörnewitz sind es noch einmal 20,1 Millionen Euro.

Die Elbtalstraße zwischen Meißen und Dresden genießt Dringlichkeitsstufe eins im Landesverkehrsplan. Bis 2025 sollen solche Vorhaben umgesetzt und finanziert sein. Vor 2020 wird der Bau wohl aber nicht fortgeführt.