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1000. Erntewagen wurde übergeben

Stolpen. Für die 50 Beschäftigten und natürlich auch die Geschäftsleitung der Stolpener Maschinenfabrik GmbH war gestern ein besonderer Tag. Der 1000. Futtererntewagen konnte an eine Firma in den alten Bundesländern übergeben werden.

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Stolpen. Für die 50 Beschäftigten und natürlich auch die Geschäftsleitung der Stolpener Maschinenfabrik GmbH war gestern ein besonderer Tag. Der 1000. Futtererntewagen konnte an eine Firma in den alten Bundesländern übergeben werden. Das Produkt ist nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Eckhard Kröhnert eine Eigenentwicklung des Unternehmens und wird in zig Varianten hergestellt. Je nachdem wie es der Kunde wünscht. Von der Planung, über die Fertigung bis hin zur Montage lag alles in den Händen der Stolpener. Im vergangenen November wurde der Wagen auf der Maschinenbaumesse in Hannover gezeigt und erfreut sich seitdem einer guten Nachfrage, wie Kröhnert sagt. Er wird beispielsweise nach Frankreich, der Schweiz und Holland geliefert.
Ein Fünftel des Umsatzes der Maschinenfabrik wird mit dem westlichen Ausland realisiert. Holland ist der Haupthandelspartner der Stolpener. Neben dem Futtererntewagen fertigt die Firma Schweißbaugruppen für einen Schwadmäher. Hauptabnehmer ist ein norwegischer Konzern. Besitzer von Strohpressen, die hier in dem ehemaligen Fortschrittbetrieb vor der Wende hergestellt wurden, versorgt der Betrieb noch mit Ersatzteilen. Die Pressen werden nicht mehr gebaut.
Kröhnert, der die Firma 1993 kaufte, hat mittlerweile rund fünf Millionen Mark in das Unternehmen investiert. Floss das Geld zunächst in dichte Dächer und ordentliche Sanitäranlagen, ging es dann in moderne Technik. So wurde eine Laserschneidanlage angeschafft sowie eine neue Fräsanlage.
Begonnen hat der Chef übrigens mit 30 Mitarbeitern. Kontinuierlich stockte er das Personal auf. Auch zwei Azubis werden gegenwärtig in der Maschinenfabrik ausgebildet. Wenn es die Auftragslage hergibt, kann auch die Beschäftigtenzahl weiter steigen. Keine Frage, dass der Betrieb "schwarze Zahlen" schreibt. Der Jahresumsatz beträgt 6,5 Millionen Mark. (SZ/uh)

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