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500 Fotos, eine Vision

Frank Pfropper zeigt im Pirnaer Klinikum ausdrucksstarke Porträts in Schwarz-Weiß und Farbe - obwohl er selbst nicht alle Farben erkennen kann.

Andreas Meschke (l.) und Frank Pfropper bei der Fotoausstellung im Pirnaer Klinikum: Immer auf der Suche nach interessanten Gesichtern.
Andreas Meschke (l.) und Frank Pfropper bei der Fotoausstellung im Pirnaer Klinikum: Immer auf der Suche nach interessanten Gesichtern. © Klinikum Pirna

Mal ist der Blick intensiv, mal ist der Bart verschnörkelt, mal ist das Gesicht von Lebenslinien zerfurcht - alles von Frank Pfropper auf Fotos festgehalten. Mit seiner Kamera ist der inzwischen 70-Jährige stets auf der Suche nach außergewöhnlichen Gesichtern und Typen, sein liebstes Hobby ist die Straßenfotografie.

Unterstützt vom Heidenauer Kunstverein Pechhütte zeigt der Hobbyfotograf aus Liebschützberg bei Riesa nun über 500 seiner Straßenportraits im Pirnaer Klinikum auf dem Sonnenstein. Die Ausstellung "Ich und Du" ist noch bis Ende Juni zu sehen. 

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Bereits im Alter von zehn Jahren bekam Frank Pfropper zum Geburtstag seine erste Kamera geschenkt, der Berufswunsch war schnell klar: Fotograf. Doch eine Untersuchung, ob er für diesen Beruf tauglich ist, machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Er leidet an einer Rot-Grün-Schwäche und musste deshalb auf eine andere Ausbildung ausweichen. Der Fotografie blieb er dennoch treu, immer als Hobby, manchmal sogar nebenberuflich für eine Zeitung. 

Als Motiv wählt er meistens Menschen, denen er auf der Straße begegnet. "Ich hatte immer Interesse an interessanten Gesichtern und Augenblickssituationen", sagt Pfropper. Um die Bilder zu bearbeiten, suchte er sich Unterstützung bei Andreas Meschke aus Heidenau. Den Leiter des Kunstvereins Pechhütte hatte er bereits vor 30 Jahren kennengelernt. "Er sorgt dafür, dass meine farbigen Aufnahmen die richtige Balance erhalten, da ich es selbst nicht einschätzen kann", sagt Pfropper. Teile seiner Ausstellung waren zuletzt im Heidenauer Rathaus zu sehen. 

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