merken
PLUS Döbeln

Asphalt statt Sand und Schotter

Die Gemeinde Kriebstein saniert zwei Straßen. In diesem Jahr sind es die Letzten. Eine war noch gar nicht geplant.

Die Umfahrung des Rittergutes oberhalb der Burg Kriebstein ist in einem sehr schlechten Zustand. Jetzt soll sie saniert werden.
Die Umfahrung des Rittergutes oberhalb der Burg Kriebstein ist in einem sehr schlechten Zustand. Jetzt soll sie saniert werden. © Dietmar Thomas

Kriebstein. Erst sollte die Sanierung des Burgberges abgeschlossen sein. Danach wollte die Gemeinde Kriebstein die Umfahrung des Rittergutes oberhalb der Burg instandsetzen. So der Plan.

Doch der geht nicht auf. Denn ein Baubeginn auf dem Burgberg ist nicht in Sicht. Deshalb haben sich die Gemeinderäte entschlossen, die Instandsetzung der kleinen Straße vorzuziehen.

Anzeige
Ran an die Töpfe!
Ran an die Töpfe!

Jetzt eine neue Küche kaufen und dabei bis zu 1.000 Euro sparen: Das Küchen Profi-Center Hülsbusch in Weinböhla bietet ein exklusives Angebot.

Bessere Zufahrt für Anlieger

Noch in diesem Monat sollen die Arbeiten beginnen und voraussichtlich bis Oktober dauern, erklärt Matthias Feig von der Kriebsteiner Gemeindeverwaltung. In dieser Zeit erfolgt eine grundhafte Sanierung, mit der die Zufahrt der Anlieger zu ihren Grundstücken wesentlich verbessert wird. 

Denn derzeit ist die Umfahrung eher ein Weg. Und zwar ein schlechter. Er besteht abschnittsweise aus Beton, Sand, Schotter und Platten.

Die Mitarbeiter der Firma Walter Straßenbau aus Striegistal werden die rund 700 Quadratmeter große Fläche komplett asphaltieren. Die Straße wird dann eine Breite zwischen 3.50 und 5 Metern haben. Die Kosten belaufen sich auf 90.000 Euro.

Zwei Materialien für Siedlungsweg

Einen Monat später, also im September, beginnt die Sanierung eines Teilstücks des Siedlungsweges in Ehrenberg, das in den vergangenen Jahren immer wieder „geflickt“ werden musste. Dort gibt es eine Besonderheit. 

Die 440 Quadratmeter zwischen der Hausnummer 108 und der ehemaligen Feuerwehr werden asphaltiert. Der sich anschließende 405 Quadratmeter große Abschnitt bis zur ehemaligen Agrargenossenschaft wird gepflastert. „Damit erreichen wir eine bessere Entwässerung“, so Feig.

Auf dem gesamten Bauabschnitt ist eine Fahrbahnbreite von 3,70 bis 4 Meter geplant. Außerdem gehört zu dem Projekt, das im Dezember abgeschlossen werden soll, die Installation einer Straßenbeleuchtung. Alles zusammen kostet rund 93.000 Euro. Die Sanierung des Siedlungsweges übernimmt ebenfalls die Firma Walter Straßenbau.

Für beide Vorhaben erhält die Gemeinde Kriebstein eine 75-prozentige Förderung aus dem Leader-Programm. Die Umfahrung in Kriebstein und der Siedlungsweg in Ehrenberg müssen während der Bauzeit voll gesperrt werden. Nach Absprache mit der Baufirma kann aber die Zufahrt zu den Grundstücken der Anlieger ermöglicht werden.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln