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Erinnerung an einen Weltklasse-Kletterer, Teil 2

"Ich mag Projekte mit ungewissem Ausgang" - sagte der jetzt tödlich verunglückte Hansjörg Auer im SZ-Interview vor gut einem Jahr. Das Gespräch als Nachruf.

Von Jochen Mayer
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Hansjörg Auer begeisterte mit seinen Alleingängen, als Einzelgänger fühlte er sich aber nicht.
Hansjörg Auer begeisterte mit seinen Alleingängen, als Einzelgänger fühlte er sich aber nicht. © privat

Ein Weg durch den Fisch klingt fabelhaft. Für Kletterer ist der Name dieser Route in der Marmolata-Südwand in den Dolomiten längst Synonym für eine Sternstunde. Hansjörg Auer stieg diese 1 220 Meter lange vertikale Höchstschwierigkeit im April 2007 alleine und frei. Nur zufällig gab es Augenzeugen für die eigentlich 37 Seillängen. Der inzwischen 34-jährige Österreicher, der im Ötztal lebt, gab für seine Kletterleidenschaft seinen Beruf als Mathe- und Sportlehrer auf. 

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