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Auf zum Landesausscheid!

Teilnehmerzahl bei „Jugend musiziert“ geht wieder nach oben. Veranstalter sind zufrieden.

Marleen Lorenz, Fabian-Karl Schulze, Maximilian Kerk und Karl Kaufmann bilden das Gitarrenquartett „In venite musica“ und werden Hoyerswerda beim Landesausscheid von „Jugend musiziert“ vertreten.
Marleen Lorenz, Fabian-Karl Schulze, Maximilian Kerk und Karl Kaufmann bilden das Gitarrenquartett „In venite musica“ und werden Hoyerswerda beim Landesausscheid von „Jugend musiziert“ vertreten. © Foto: Katrin Demczenko

Von Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Am Wochenende fand in Hoyerswerda der 28. Regionalausscheid Sachsen/Lausitz als erste Stufe des 56. Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ statt. 165 Teilnehmer aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz, darunter 15 von der hiesigen Musikschule, starteten in Kategorien wie Zupf- und Harfen-Ensemble, Klavier-Kammermusik oder Streichinstrument Solo. Christiane Vogel als Geschäftsführerin des Vereins, der den Regionalausscheid organisiert, freute sich über die im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegene Teilnehmerzahl. „Jugend musiziert“ bietet Musikschülern die Möglichkeit, ihr Können vor renommierten Jurys zu zeigen und so ihren Leistungsstand miteinander zu vergleichen. Am 2. Februar starteten zuerst die Teilnehmer der Kategorie Zupfinstrumente in der Musikschule sowie Duo Klavier und ein Blechblasinstrument in der Aula des Lessinggymnasiums. Thomas Stapel und seine Jurykollegen lauschten den ganzen Tag aufmerksam Gitarrenduos und -ensembles, wozu auch das Quartett „In venite musica“ gehörte. Die 15- bis 17-jährigen Konzertgitarristen Maximilian Kerk, Karl Kaufmann, Fabian-Karl Schulze und Marleen Lorenz spielen im Gitarrenorchester „Iuventa musica“ Hoyerswerda. „Vor eineinhalb Jahren haben wir uns beim Probenlager als Quartett gefunden und im vergangenen Herbst beschlossen, bei ’Jugend musiziert‘ 2019 mitzumachen“, erzählte Fabian-Karl Schulze. Sie wählten Werke, die sie mit „Iuventa musica“ schon bei erfolgreichen Orchesterwettbewerbsteilnahmen gespielt hatten. Die Musikschullehrerin und Leiterin des Gitarrenensembles Maria Eckert erarbeitete mit den Jugendlichen die anspruchsvollen Stücke für das Wertungsvorspiel.

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Fabian-Karl Schulze, Maximilian Kerk und Marleen Lorenz wussten schon von Vorjahren, wie der Hase bei „Jugend musiziert“ läuft, während für Karl Kaufmann alles neu war. Der 16-Jährige übte wie Marleen Lorenz und Fabian-Karl Schulze noch einmal schwere Läufe im G-Dur Konzert von Vivaldi und dem Stück „Canzone a otto voci“ aus der Renaissance von Giovanni Antonio Terzi. Maximilian Kerk ertrug das Warten auf den Beginn ihres gut 15-minütigen Vorspiels mit stoischer Ruhe. „Diese Stücke und das moderne Werk ’Danza Alegria’ von Dieter Kreidler waren gut gelungen“, resümierte Maria Eckert nach dem Auftritt, was auf eine hohe Bewertung hindeutete. Es spielten auch das Gitarrenquartett der Kreismusikschule Bautzen sowie das -quintett der Musikschule „Johann Adam Hiller“ Görlitz und dann vergab die Jury die Punkte. Der Komponist Thomas Stapel als Vorsitzender erklärte, dass die technische Beherrschung des Instruments, die Interpretation und der Gesamteindruck des Auftritts in die Bewertung einfließen.

Das Hoyerswerdaer Quartett „In venite musica“ und das Quartett der Kreismusikschule Bautzen mit Matteo Schwarzbach, Charlotte Herrmann, Quang Long Phung und Caroline Roschek erhielten je 23 Punkte und werden im Frühjahr zum Landesausscheid nach Leipzig delegiert. Von den Gitarrenduos fahren mit je 23 Punkten Elena Koitsch und Marlene Mattick sowie Jaqueline Florin und Charlotte Herrmann von der Kreismusikschule Bautzen. Diese Preisträger und die der anderen Kategorien sind unter www.jugend-musiziert.org eingestellt. Sie werden am 9. Februar um 15 Uhr beim Preisträgerkonzert im Lessinggymnasium auftreten. Der Eintritt ist frei.