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Bald 20 neue Krippenplätze in Auritz

Am Anbau der Kita wurde Richtfest gefeiert. Die zusätzlichen Räume werden dringend gebraucht.

© Carmen Schumann

Von Carmen Schumann

Die Auritzer Kindergartenkinder können es kaum erwarten, dass sie wieder in ihr altes Haus zurück ziehen können. Derzeit sind sie im Berufsbildungszentrum an der Löbauer Straße untergebracht. Denn in ihrem Kindergarten haben zurzeit die Handwerker das Sagen, die einen Anbau hochziehen. Manchmal gehen die Kinder mit ihren Erzieherinnen die rund 500 Meter vom BBZ bis zu ihrem angestammten Kindergarten, um den Bauarbeitern bei der Arbeit zuzusehen.

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Am Mittwoch war wieder eine Gruppe, nämlich die der Vorschulkinder, auf der Baustelle. Doch diesmal nicht alleine. Viele Gäste waren gekommen, um das Richtfest zu feiern. Dafür hatten die Mädchen und Jungen das Lied von den fleißigen Handwerkern einstudiert. Das sangen sie, nachdem der Richtspruch verlesen und der symbolische letzte Nagel ins Dachgebälk eingeschlagen war.

Die Bauarbeiten zum Um- und Ausbau des Kindergartens St. Michael, der sich in Trägerschaft des Evangelischen Schulvereins befindet, hatten Mitte März begonnen. René Weißbach, der Projektkoordinator des Trägers, freut sich, dass die Arbeiten bisher exakt im Zeitplan liegen. „Der Anbau wird sogar ein wenig größer sein als der Altbau“, sagt er. Beide Gebäudeteile werden eng miteinander verbunden.

Insgesamt soll das Gebäude nach Fertigstellung einen Schlafraum, vier Gruppenräume, einen Waschraum und einen Personalraum bieten. Das Haus erhält eine moderne Öl-Fußbodenheizung. Der Umbau konnte dank des Förderprogramms der Bundesregierung zur Schaffung von Krippenplätzen in Angriff genommen werden. Er sorgt dafür, dass künftig 48 Kinder statt bisher 28 hier aufgenommen werden können, davon 20 Krippenkinder. Insgesamt kostet der Bau, der im November abgeschlossen sein soll, rund 700 000 Euro.