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Bald Schluss mit der Holperpiste

Pirna lässt derzeit die Liebethaler Straße sanieren. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Auf die Anwohner kommen trotz großer Investition keine Kosten zu.

Baustelle auf der Liebethaler Straße in Pirna: Künftig Asphalt statt Schotterdecke.
Baustelle auf der Liebethaler Straße in Pirna: Künftig Asphalt statt Schotterdecke. © Norbert Millauer

Die Liebethaler Straße im Pirnaer Stadtteil Copitz soll voraussichtlich Ende Juni dieses Jahres fertig saniert sein. Nach Aussage der Stadt liegen die Arbeiten trotz der Corona-Pandemie im Zeitplan, Verzögerungen gab es bislang keine. 

Seit Oktober vergangenen Jahres lässt Pirna den Streckenabschnitt zwischen der Basteistraße und dem Bahnübergang der Strecke Pirna-Neustadt herrichten. Dabei wird die Straße grundhaft ausgebaut und es werden neuen Straßenlampen aufgestellt. 

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Darüber hinaus errichten die Stadtwerke Pirna einen Regenwasserkanal, zudem erneuern die Fachleute Trinkwasser- und Gasleitungen und bauen zwei Entwässerungskanäle. Ebenso verlegen die Arbeiter ein Leerrohr für Datenkabel, auch verschwindet die bisherige Telefon-Freileitung künftig unter der Erde. 

Sanierter Abschnitt wird verkehrsberuhigte Zone

Die Trasse zwischen Basteistraße und Bahnübergang galt schon seit längerer Zeit als dringend sanierungsbedürftig. Die Strecke war bislang nur lückenhaft mit Asphalt befestigt, der größte Teil bestand aus einer sogenannten sandgeschlämmten Schotterdecke, die erhebliche Schäden aufwies. 

Die Ausbaulänge beträgt 340 Meter. Die Straße erhält eine Deckschicht durchgehend aus Asphalt. Zwei Engstellen, die das Tempo drosseln sollen, bleiben erhalten, an diesen Stellen ist die Straße 3,50 Meter breit. Größere Ausmaße sind nach Aussage der Stadt auch nicht nötig, die Anliegerstraße wird hauptsächlich von Fußgängern, Radfahrern und wenigen Autos genutzt.

Die Liebethaler Straße bleibt auch nach dem Ausbau eine Anliegerstraße, der sanierte Abschnitt soll künftig als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen werden. 

Das Vorhaben kostet nach Angaben der Stadt insgesamt 510.000 Euro, das Land zahlt einen Zuschuss von 276.000 Euro. Trotz des grundhaften Ausbaus kommen auf die Anwohner keine Kosten zu: Pirna hat die Straßenbaubeitragssatzung bereits zum 1. Februar 2016 abgeschafft. 

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