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Bautzen

Im Ärztehaus gibt es jetzt Geschenke

Ein Zeitungsladen an der Bautzener Töpferstraße hat eine neue Betreiberin - und ein anderes Sortiment.

Im Ärztehaus an der Bautzener Töpferstraße hat Larissa Seeger (r.) ihre Geschenkewelt eröffnet. Sie wechselt sich bei der Bedienung der Kunden mit Nina Gawryluk ab.
Im Ärztehaus an der Bautzener Töpferstraße hat Larissa Seeger (r.) ihre Geschenkewelt eröffnet. Sie wechselt sich bei der Bedienung der Kunden mit Nina Gawryluk ab. © Carmen Schumann

Bautzen. In den nicht einfachen Corona-Zeiten möchte Larissa Seeger ihren Kunden ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. Auch wenn man dieses Lächeln derzeit nicht sehen kann, denn Verkäuferin und Kunden müssen ja einen Mundschutz tragen. Anfang März hat Larissa Seeger, die aus Sibirien stammt, in Moskau Buchführung und Finanzen studiert hat und seit 2005 in Bautzen wohnt, das Zeitungsgeschäft im Erdgeschoss des Ärztehauses an der Töpferstraße übernommen. Die vorherige Betreiberin war in Rente gegangen.

Da Zeitungsläden auch in Zeiten des strengen Shutdowns geöffnet bleiben durften, hatte Larissa Seeger einen relativ guten Start.  Sie hat allerdings das Sortiment des Geschäfts ein wenig umgestellt. Gab es früher hauptsächlich Zeitungen und Zeitschriften mit einem kleinen Sortiment an Geschenken, ist es jetzt genau umgekehrt. An Presseerzeugnissen gibt es nun vor allem solche, die am meisten gekauft werden. Also aktuelle Tageszeitungen und jene bunten Blätter, die gern in Wartezimmern gelesen werden.

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Kuscheliges aus Litauen

Erweitert wurde das Geschenke-Angebot; darunter sind einige interessante Sachen. Die hübschen Kleinigkeiten werden vor allem aus osteuropäischen Ländern importiert. So gibt es beispielsweise bunte Biedermeier-Sträuße, die aber nicht aus Blumen, sondern aus Tee oder aus Gelee-Süßigkeiten bestehen. Die beliebten Ausmal-Motive, die jetzt auch all jenen die Zeit verkürzen, die zu Hause bleiben müssen, sind ein Import aus Italien. Auch ein kleines Sortiment an Kinderbüchern ist vorhanden. 

Aus Litauen kommen kuschelweiche Plüschtiere.  Die vertreibt Larissa Seeger, die sich ehrenamtlich beim Verein Leuchtturm-Majak engagiert, schon seit einiger Zeit über einen Online-Handel. "Ich dachte mir: Warum nicht auch die hübschen Spielsachen im stationären Handel anbieten?", sagt Larissa Seeger. So kam ihr die Gelegenheit, ein Geschäft zu übernehmen, gerade recht.

Larissa Seeger ist froh, einen Blumenladen als Nachbarn zu haben. So würden sich die beiden Sortimente gut ergänzen. Dankbar ist sie dem Vermieter, den Oberlausitz-Kliniken, die den Laden im Rahmen der Geschäftsübernahme vorrichten ließen. Der Standort sei günstig, denn im Ärztehaus ist auch zu Corona-Zeiten immer viel Begängnis, sagt Larissa Seeger. Allerdings sei auch zu beobachten, dass viele Leute in dieser Situation auf Distanz gehen.

Trotzdem hofft die neue Geschäftsinhaberin, dass sie mit ihren Angeboten ein wenig Freude in den Alltagsstress bringen kann. 

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