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Bergstraße bleibt bis April Baustelle

Viele Anwohner haben es befürchtet: Die Arbeiten an den maroden Stützmauern dauern viel länger als vorgesehen.

Für die Anwohner der Wachwitzer Bergstraße ist es geradezu eine Hiobsbotschaft: die Baustelle vor ihren Haustüren wird bis April 2014 dauern. Darüber informierte gestern das Presseamt der Stadt. Eigentlich sollte sie bis zum 20. Dezember abgeschlossen sein. Doch die Arbeiten an der engen und steilen Straße am Elbhang verzögern sich. „Durch die Notsicherung der sehr instabilen Stützwand Wachwitzer Bergstraße 16 zu Beginn der Baumaßnahme und das Hochwasser im Juni wurde die Baufirma über längere Zeit behindert“, schreibt die Stadt.

Am 8. April dieses Jahres hatten die Sanierungsarbeiten der Stützmauer begonnen. Seitdem müssen viele Bewohner große Umwege über Bühlau oder Pappritz fahren, weil die Wachwitzer Bergstraße ab Königsweg nicht mehr in Richtung Pillnitzer Landstraße befahrbar ist. Das hatte bereits im Vorfeld für Unmut gesorgt, doch die Stadt sah keine andere Lösung. „Nun müssen wir den ganzen Winter über die steilen Kurven nach oben fahren. Davor haben viele Angst“, sagt eine Anwohnerin.

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Derzeit sind nach Auskunft der Stadt rund 90 Prozent der Stützwand erneuert, außerdem die Hälfte des neuen Kanals für Regen- und Schmutzwasser. Bevor die Straße wiederhergestellt und die Geländer gesetzt werden können, müssten noch Leitungen von Drewag, Telekom und Kabel Deutschland eingebaut werden. Ab Montag würde die Baustelle winterfest gemacht. Dafür bauen Fachleute eine provisorische Unterbau- und eine Asphaltdeckschicht ein, damit der Winterdienstes erfolgen kann. Dieser wird innerhalb der Baustelle durch die Baufirma Hartmann Hoch-, Tief- und Ingenieurbau übernommen. (kh)