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Besonderer Baustoff

Ohne Stahlbeton geht im Bausektor so gut wie nichts. In Riesas Nachbarstadt wird an einer Alternative geforscht.

Von Christian Kluge
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Hier schauen Birgit Zocher (links) und Matthias Schurig, die beiden Geschäftsführer des Betonwerkes Oschatz, durch ein Fenster eines Betonteils, aus dem noch das Carbon herausragt. Die Platte ist mit drei Zentimetern Stärke viel dünner als Stahlbeton.
Hier schauen Birgit Zocher (links) und Matthias Schurig, die beiden Geschäftsführer des Betonwerkes Oschatz, durch ein Fenster eines Betonteils, aus dem noch das Carbon herausragt. Die Platte ist mit drei Zentimetern Stärke viel dünner als Stahlbeton. © Bildrechte: Christian Kluge

Oschatz. Wer im Betonwerk Oschatz dem Roboterarm zuschaut, wie er Carbonfäden zu einem größeren Geflecht formt, wird erst mal nicht glauben, dass dieser Prototyp die Baubranche revolutionieren könnte. Denn was die orangenfarbene Maschine herstellt, ist eine rasterartige Matte, die anschließend in einem Ofen gehärtet und später mit Beton ummantelt wird – und fertig ist das innovative Betonbauteil.

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