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BGS als Glücksfall

Die örtliche Nähe von Landespolizei und Bundesgrenzschutz ist für die Stadt Görlitz ein zusätzliches Sicherheitspotenzial. Diese Einschätzung traf gestern Kriminalkommissar Uwe Horbaschk, Pressesprecher...

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Die örtliche Nähe von Landespolizei und Bundesgrenzschutz ist für die Stadt Görlitz ein zusätzliches Sicherheitspotenzial. Diese Einschätzung traf gestern Kriminalkommissar Uwe Horbaschk, Pressesprecher der Görlitzer Polizeidirektion, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Görlitzer BGS-Inspektion. Polizeirat Linhard Ebert wertete es sogar als "glücklichen Umstand für die Bevölkerung, auf BGS-Unterstützung zurückgreifen zu können." Der Leiter des Görlitzer Polizeireviers trifft sich regelmäßig mit dem Chef der BGS-Inspektion, und die Streifenbeamten machen es ihnen nach. Für das Jahr 1999 stehen 130 gemeinsame Kontrollen von Landespolizei und BGS in Görlitz zu Buche. Dazu kommen noch zahlreiche gemeinsame Aktivitäten mit der Sächsischen Sicherheitswacht und mit Mitarbeitern der Zoll-Dienststellen. "Mindestens einmal pro Schicht tauschen die Beamten ohnehin noch ihre Streifenerfahrungen untereinander aus", ergänzte der Polizeisprecher.
Dabei können die Beamten auf eine Vereinbarung zurückgreifen, die zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem sächsischen Innenministerium getroffen wurde. "So etwas gibt es nicht in allen Bundesländern", bestätigte Thomas Gatermann, Chef der Görlitzer BGS-Inspektion. Dank der Vereinbarung erfolgen die gemeinsamen Einsätze unkompliziert. "Ein Anruf genügt, und die BGS-Kollegen sind unterwegs", brachte Uwe Horbaschk die Verfahrensweise auf den Punkt. "Das förmliche Amtshilfeersuchen wird nachgereicht." Erst vor wenigen Tagen mussten sich rund 50 Randalierer auf dem Görlitzer Wilhelmsplatz davon überzeugen lassen, wie schnell so eine polizeiliche Zusammenarbeit funktioniert. Thomas Gatermann: "So soll es auch bleiben!" (SZ/rs)

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