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Biertheater-Blumi erfindet sich neu – und bleibt trotzdem der alte

Für die kommende Spielzeit im Biertheater hat Holger Blum Überraschendes vor.

Von Jens Fritzsche

Holger Blum im feinen Anzug? Unvorstellbar! Aber bald zu erleben. Demnächst wird sich der Star aus dem Radeberger Biertheater – bekannt für eher legere Bühnenkleidung – nämlich gänzlich neu erfinden, verriet er jetzt der staunenden Presse, als das Biertheater einen Vorgeschmack auf die im September startende neue Saison gab. Und in dieser kommenden Saison wird Holger Blum – den bekanntlich alle nur „Blumi“ nennen –  unter anderem sein neues Solo-Stück „Nieten in Nadelstreifen“ vorstellen. Und ein „neuer Blumi“ sein, wie er sagt. „Ich bin 1964 geboren, jetzt haben wir 2014 – ich fühle mich als pubertierender Rentner und wollte auch noch mal etwas Neues ausprobieren“, beschreibt er, wie es zu diesem neuen Solo-Projekt kam, das im Februar Premiere im Biertheater-Saal feiern wird.

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„Und in diesem Stück werde ich mal ganz anders sein, als sonst“, sagt er. Zumindest optisch. Denn ohne Ulk und Comedy wird‘s natürlich nicht abgehen, so viel ist schon mal klar – und was die Fans sicher auch beruhigen wird. Die Frage übrigens, mit der sich Holger Blum in seinem Solo-Stück befassen wird, ist die, „ob wir Männer ohne Frauen eigentlich überhaupt überlebensfähig sind“. Stoff für reichlich urkomische Philosophie also…

Holger Blum wird dann im Übrigen auch nicht mit seinem genialen Musik-Partner Hans-Jörg Hombsch auftreten – mit dem er ja seit vielen Jahren im und auch außerhalb des Biertheaters das erfolgreiche Musik-Comedy-Duo „Bierhähne“ auf die Bühne bringt. „Aber wir werden natürlich auch weiterhin als Bierhähne zu erleben sein, die Bierhähne gibt es auf jeden Fall weiter, keine Bange“, baut Holger Blum gleich entsprechenden Befürchtungen vor. Und es stehen auch bereits große Auftritte für die beiden ins Haus: Im Dezember 2015 wollen die Bierhähne zum Beispiel die Stadthalle Chemnitz füllen, und in diesem November steht erneut der Dresdner Schlachthof auf dem prall gefüllten Tourplan der Bierhähne.

Die Musik für Holger Blums Soloabend wird aber Andreas Goldmann liefern, der ja seit Jahren ebenfalls regelmäßig für Musik im Biertheater und auf anderen Bühnen sorgt. So komponierte der in Medingen wohnende Musiker zum Beispiel auch die Noten für die Musik zur kultigen Hexe Babajaga in Dresden.

Die Fans dürfen also gespannt sein auf den „neuen Blumi“. Und sie können sich freuen, dass es auch den „alten Blumi“ noch weiterhin geben wird. Als Akteur im neuen Biertheater-Schwank „Torpedo Malzau“ zum Beispiel, in dem passend zur Fußball-WM fleißig Fußball gespielt wird. Und natürlich ist Holger Blum auch in der kommenden Saison als Autor fürs Biertheater präsent. So hat er beispielsweise den Schwank „Mein Mann ist mein Problem“ verfasst, der am Ende der nächsten Spielzeit das erfolgreiche Stück „Du wirst wie Deine Mutter“ ablösen wird. Und auch einen Solo-Abend für Biertheater-Akteur Jens Albrecht stammt aus seiner Feder. Jens Albrecht ist ja auch bei den Bierhähnen regelmäßig als Oma Inge Borg zu erleben – „und weil die Figur längst Kult geworden ist, war es einfach an der Zeit, mal ein eigenes Stück für sie, also für Jens Albrecht, zu schreiben“, findet Holger Blum. Und so wird „Inge Borg – zur Kasse Patient“ im April im Biertheater Premiere feiern.

www.biertheater.de