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Biologieunterricht in der Natur

Mehr als 7000 Schüler und Lehrer haben in einem Projekt Gewässer untersucht. Daraus entstanden neue Bildungsangebote.

Das Wasser sieht klar aus. Kein Fisch zu sehen. Trotzdem ist der Kescher voller Leben, nachdem die Kinder ihn durch die Elbe gezogen haben. Direkt am Ufer wird der „Fang“ untersucht. Dazu haben Mitarbeiter des Nationalparkzentrums Bad Schandau eine mobile Untersuchungsstation aufgebaut, mit Mikroskopen, Messgeräten und allem, was man zum Untersuchen eines Gewässers benötigt. „Fluss Elbe – unser gemeinsames Erbe“ heißt dieses deutsch-tschechische Projekt. Das gibt es seit drei Jahren und ist überaus beliebt.

Mehr als 7 000 Schüler und Lehrer allein auf sächsischer Seite haben in diesem Projekt die Elbe und ihre Zuflüsse untersucht, Anpassungen von Wasserlebewesen erforscht und sind den Ursachen der Hochwasserentstehung nachgegangen, teilt das Nationalparkzentrum mit. „Wir haben dabei versucht, gemäß der Lehrpläne an den Schulen zu arbeiten“, sagt Mitarbeiterin Jana Eckardt. Die Schüler untersuchten die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Gewässer und bestimmten die wirbellosen Tiere. Daraus ergibt sich beispielsweise die Gewässergüte. Immer wieder seien die Teilnehmer überrascht gewesen, wie viel Leben in den Bächen und Flüssen ist. „Die praktische Art dieses Sachkunde- oder Biologieunterrichts kam gut an“, erklärt Stefanie Engelbrecht vom Nationalparkzentrum. Das Projekt, das im Rahmen des Ziel-3-Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit gefördert wurde, lief zwar Ende Oktober aus, brachte aber neue Bildungsangebote hervor, die für die gleiche Zielgruppe gedacht ist.

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Das Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz bietet drei neue Veranstaltungen an: „Lebensraum Fließgewässer“, „Im Wasserlabor“ und „Vorsicht nass! – Experimente zur Hochwasserentstehung“. Diese Angebote werden sowohl von Mitarbeitern des Nationalparks als auch von weiteren Experten begleitet. Los geht es damit jedoch erst im nächsten Frühjahr. Schulen aus der Nationalparkregion und dem alten Landkreis Sächsische Schweiz können sich aber schon jetzt für die Programme anmelden. (SZ)

Weitere Informationen und Buchung der Bildungsprogramme unter: [email protected] oder

 03502250242 oder -52

www.rekalabe.eu