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Bonbonregen für die Mädchen und Jungen in Döbra

Dorfclub, Feuerwehr und DRK organisieren gemeinsam das Kinderfest. Den Feuerwehr- Wettbewerb „Elsterpokal“ gewinnt Sollschwitz.

Von Heinz Hirschfeld

Etwa 180 Menschen wohnen in Döbra, aber am Sonnabendnachmittag waren auf dem Döbraer Sportplatz fast noch einmal so viel. Grund waren zwei Veranstaltungen, die nahtlos ineinander überflossen, und voneinander lebten. Da war zum einen der traditionelle „Elsterpokal“ im Löschangriff mehrerer befreundeter Feuerwehr-Teams. Insgesamt zwölf Mannschaften nahmen am 11. „Elsterpokal“ teil. Der Wanderpokal ging an die Sollschwitzer Feuerwehrleute.

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Zu gleicher Zeit fand in unmittelbarer Nähe des Sozialtraktes am schön gelegenen Sportplatz, das jährliche Kinderfest des Döbraer Dorfclubs statt. „Ein zünftiges Kinderfest gibt es bei uns in Döbra zum fünften Mal“, verrät Doreen Peter, Vorsitzende des Dorfclubs. Aber erstmals wurde es mit der Feuerwehr und dem DRK veranstaltet. So hatte die Kamenzer freiwillige Feuerwehr ein Feuerwehrfahrzeug mitgebracht. Die „Bonbonmänner“ André Winkler vom DRK Bautzen, Ulf Markert, Wehrleiter der FFW Kamenz, sowie David Haufe, Wehrleiter der FFW Döbra, verteilten aus 32 Meter Höhe, an die Döbraer Kinder Bonbons. „Diesen Bonbonregen haben wir für die Kinder zum ersten Mal veranstaltet, und uns freut, dass wir damit genau den Nerv der Kinder getroffen haben“, erzählt Doreen Peter. Die fünfjährige Julia Paß berichtet etwas traurig, dass ihr die drei „Bonbonmänner“ zwar gefallen hätten, „aber abgekriegt habe ich trotzdem keine“, meint sie. „Ich habe mehr als 20, da gebe ich dir gern etwas ab“, bietet die neunjährige Vanessa Pautz an - und beide lachen. Am besten hat Julia, das Zielspritzen der Jugendfeuerwehr Kamenz gefallen, „denn mit Wasser spielen, ist immer schön“, verrät Julia, mit ihrem bunt geschminkten Gesicht. Jasmin Haufe und Celine Peter, die beiden jüngsten Dorfclubmitglieder, schminkten den Kindern bunte Masken.

Der elfjährige Carolin Krumbiegel haben die Feuerwehrwettkämpfe um den „Elsterpokal“ gut gefallen. „Besonders lustig fand ich, als ein Feuerwehrmann den Schlauch verlor“, lachte sie. Auf einer Schnipseljagd durchs Dorf, fanden die Kinder eine Schatztruhe voller Süßigkeiten. Dann ging’s ans Zelte aufbauen mit den Eltern, denn es wurde auf dem Sportplatz übernachtet. In dem kleinen Camp gab’s noch ein Lagerfeuer, in dem Stockbrot gebacken wurde. Als Gäste waren Kinder aus den Nachbardörfern der Gemeinde Oßling dabei. Am nächsten Morgen gab es noch ein kräftiges gemeinsames Frühstück, ehe die Zelte abgebaut wurden.

Auf dem Sportplatz gab es auch eine Einsatzfahrzeugparade. So war das Motorboot „Traudl“ der Wasserwacht Hoyerswerda zu sehen. Auch ein Barkas-Krankenwagen aus DDR-Zeiten und zum Vergleich ein moderner Krankentransporter waren präsent. Und dazu jede Menge Feuerwehrfahrzeuge.