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Ausbildung: Vier Neue bei Radeberger

Rico, Ken, Paul und Sascha haben ihre Lehre in der Exportbierbrauerei begonnen. Eine einzige Berufsrichtung gab es hier noch nie.

Das sind die neuen Azubis in der Radeberger Brauerei: (v.l.n.r.) Rico ,Fachinformatiker für Systemintegration, Ken Mechatroniker, Paul und Sascha beide Brauer und Mälzer. Sie haben am Dienstag ihre Ausbildung begonnen.
Das sind die neuen Azubis in der Radeberger Brauerei: (v.l.n.r.) Rico ,Fachinformatiker für Systemintegration, Ken Mechatroniker, Paul und Sascha beide Brauer und Mälzer. Sie haben am Dienstag ihre Ausbildung begonnen. © Marion Doering

Radeberg. Ein Herz für Radeberg und für die Radeberger Exportbierbrauerei gleichermaßen: Das gilt für Rico, Ken, Paul und Sascha. Die vier jungen Männer haben am Dienstag ihre Ausbildung an dem traditionsreichen Unternehmen in Radeberg begonnen. Ken wird Mechatroniker, Paul und Sascha lernen Brauer und Mälzer. Rico lässt sich zum Fachinformatiker für Systemintegration ausbilden. „Wir als Unternehmen freuen uns, dass wir wieder geeignete Jugendliche gefunden haben“, sagte Jana Kreuziger, Mitarbeiterin der Brauerei. „Sie bringen gute bis sehr gute schulische Leistungen mit, aber auch das Quäntchen Herzblut für den gewählten Beruf, für unsere Brauerei und auch für unsere sächsische Heimat“, sagte sie.

Premiere für das Unternehmen

 2020 sei für die gesamte Braubranche bisher kein leichtes Jahr gewesen, dennoch werde die Radeberger Brauerei ein Ausbildungsbetrieb bleiben. Dass im Unternehmen alte Braukunst und moderne Technik immer mehr zusammen gehen, zeigt sich an Rico. Er ist der erste „Fachinformatiker für Systemintegration“, der bei Radeberger ausgebildet wird. Ein neuer Ausbilder aus dem eigenen IT-Team wird sich um ihn kümmern.

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Die Ausbildungen zum „Brauer und Mälzer“ sowie „Mechatroniker“ haben dagegen schon eine Tradition. Derzeit lernen Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr im Haus ihre Berufe. Nach Angaben von Jana Kreuziger gibt es zwar keine Übernahmegarantie nach dem Ausbildungsende. „Doch die jungen Leute haben die ehrliche Zusage, dass bei guten Leistungen immer gemeinsam ein Weg gesucht wird.“ So wurden auch in diesem Jahr schon wieder ein Mechatroniker und ein Brauer und Mälzer unmittelbar nach dem Abschluss in ein Arbeitsverhältnis mit der Radeberger Exportbierbrauerei übernommen.

Die Anfänge der Radeberger Brauerei reichen bis ins Jahr 1872 zurück. Der Geschmack sprach sich schnell herum. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts eroberte Radeberger Pilsner erst New York und dann die ganze Welt. Ein Umstand, der auch 1885 zur Umbenennung der Brauerei in „Radeberger Exportbierbrauerei“ führte. Die Radeberger Brauerei gehört zur Radeberger Gruppe, dem Marktführer auf dem deutschen Biermarkt. Sie ist an 14 Bier-Standorten aktiv. Neben Radeberger gehören unter anderem Jever, Dortmunder Kronen Export, Sion Kölsch, Berliner Pilsner und Ur-Krostitzer zur Gruppe. (SZ/td)

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